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Objekt : Jährlicher Zwischenbericht 2010

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Zwischenbericht  StUKplus

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28.02.2012

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Zur  Bestimmung  der  Flughöhen  von  Seevögeln  wurde  ein  rangefinder  Vectra  21  AERO  der
Firma  Vectronix  eingesetzt.  Dieser  wurde  für  die  Fahrt  im  Februar  2010  zunächst  von  der
Firma  Grontmij  /  Carl  Bro  a/s,  Aalborg,  Dänemark,  ausgeliehen  und  getestet.  Da  sich  sein
Einsatz  zur  Bestimmung  von  Flughöhen  bewährt  hat,  wurde  das  Gerät  inzwischen  aus  Projektmitteln ­
  gekauft  und  auch  bei  den  weiteren  Seereisen  regelmäßig  eingesetzt.
Es  wurden  die  Flughöhen  möglichst  vieler  Individuen  im  und  in  Umgebung  des  Windparks
sowie  im  Referenzgebiet  gemessen.  Dabei  wurden  pro  Vogel  mindestens  zwei  Messungen
vorgenommen  und  die  Werte  nur  bei  großer  Ähnlichkeit  beider  Messwerte  in  die  Daten  übernommen.
  Bei  sehr  schnell  fliegenden,  weit  entfernten  sowie  nahe  der  Wasseroberfläche
fliegenden  Vögeln  konnte  häufig  keine  Flughöhe  mit  dem  rangefinder  gemessen  werden.
Neben  den  Messungen  mit  dem  rangefinder  wurden  die  Flughöhen  einzelner  Vögel  daher
teilweise  auch  relativ  zur  Flöhe  der  „alpha  ventus“  Windenergieanlagen  sowie  relativ  zur
Wasseroberfläche  abgeschätzt.  Dazu  wurden  folgende  Kategorien  gebildet,  die  während  der
Seereisen  verwendet  und  später  bei  der  Dateneingabe  in  echte  Höhenangaben  umgerechnet ­
  wurden:
•  Auf  Gondelhöhe  fliegend
•  Auf  Höhe  des  Rotors  oberhalb  der  Gondel  fliegend
•  Auf  Höhe  des  Rotors  unterhalb  der  Gondel  fliegend
•  Auf  Höhe  der  Rotorblätter  fliegend,  ohne  weitere  Präzisierung
•  Auf  Höhe  der  oberen  Rotorspitze  fliegend
•  Oberhalb  der  oberen  Rotorspitze  fliegend
•  Unterhalb  der  Rotorblätter  fliegend
•  Wellensurfen  im  Bereich  bis  5  m  oberhalb  der  Wasseroberfläche
•  Variable  Flughöhe

Insgesamt  wurden  bei  den  Seereisen  im  Jahr  2010  661  Flughöhen  bestimmt.  Die  häufigsten
Arten  mit  Flughöhenmessungen  waren  dabei  Eissturmvogel,  Basstölpel,  Heringsmöwe,  Silbermöwe, ­
  Mantelmöwe,  Dreizehenmöwe,  Brandseeschwalbe,  Flussseeschwalbe  und  Küstenseeschwalbe. ­


Eine  Darstellung  erster  Ergebnisse  aus  den  Schiffserfassungen  bezüglich  Verbreitungsmustern, ­
  Verhaltensweisen  und  Flughöhen  erfolgt  im  nächsten  Statusbericht.

8.2.  StUK-Evaluierung
Stand  der  Wissenschaft  und  Technik  bezüglich  der  im  StUK  3  beschriebenen  Untersuchungsmethoden ­

Laut  StUK  3  liegt  der  Erfassung  von  Seevögeln  auf  See  von  Schiffen  aus  die  Anleitung  von
Garthe  et  al.  (2002)  und  den  Flugzeugerfassungen  die  Anleitung  von  Diederichs  et  al.  (2002)
zu  Grunde.  Beide  international  abgestimmten  Anleitungen  sind  weiterhin  gültig  und  entsprechen ­
  dem  aktuellen  Stand  der  Forschung.
Für  eine  Fortschreibung  des  Untersuchungskonzeptes  können  jedoch  folgende  Empfehlungen ­
  für  die  Methodenbeschreibungen  gegeben  werden:
            
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