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Full text: Jährlicher Zwischenbericht 2010

164 
Zwischenbericht StUKplus 
fi 
28.02.2012 
£ 
mm 
auch in geringeren Dichten. In den weiter offshore liegenden Gebieten sind die Dichten sehr 
viel geringer. 
Zusätzlich wurden die Winter-Seetaucherdichten mit Ordinary Kriging geostatistisch interpo 
liert, um auch ein Hauptkonzentrationsgebiet für den Winter abgrenzen zu können. Dazu 
wurden die berechneten Seetaucherdichten aus der Schiffs- und Flugzeugdatenbank kom 
biniert (Abbildung 13.4). 
Abbildung 13.4: Ordinary Kriging-Karte der Seetaucher (Gavia arctica und Gavia stel- 
lata) im Winter, basierend auf der gemeinsamen kombinierten Schiffs- und Flugzeug 
datenbank für die Jahre 2000-2008. 
In dieser Kriging-Karte ist die Häufigkeit der Seetaucher dargestellt. Schwarze Flächen be 
deuten dabei, dass für das Gebiet keine interpolierten Daten vorhanden sind. Weiße Flä 
chen bezeichnen Gebiete, von den Daten vorhanden sind, in denen aber keine Seetaucher 
gesichtet wurden. Die Flächen mit Seetauchernachweisen sind skaliert dargestellt, von grau 
(sehr geringe Dichte) über grün (geringe Dichte), gelb (mittlere Dichte), orange (hohe Dich 
te) zu rot (sehr hohe Dichte). 
Die Gebiete, die in der Abbildung 13.3 die höchsten Seetaucherdichten in der deutschen 
Nordsee darstellen, konnten auch durch die Modellierung mit Ordinary Kriging als Gebiete 
mit hohem Seetauchervorkommen bestätigt werden.
	        
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