ınterdisziplinär forschen am Knotenpunkt von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft 47
‚A un
HALT
Yorth Sea Region
Jomoparnıs
Se Ka ct Chir ikenga
Sur IP EAN UNK
— | USYOTEL.
"„" } forskningsinstftutn
atanra Decsach Ealchlın
Ze
——_—
N Roma
Rn
-retnd
+.
.
vi
11.3
NUSEU x»
30 Mal OD Wall 100 Haie
14 Stationen messen in Nord- und Ostsee Unterwasserschall
Schallmonitoring-Projekt „JOMOPANS“
Unter Wasser ist es niemals still. Wind, Wellen, Niederschläge, aber auch die Rufe
zum Beispiel von Unterwassertieren wie dem Schweinswal bilden eine natürliche
Geräuschkulisse. Die Nutzung der Meere führt zu darüberhinausgehenden Unter-
wasserlärm, verursacht durch den Schiffsverkehr, den Einsatz von Unterwasser-
technologien wie Sonaren und durch den Bau und Betrieb von Offshore-Installa-
tionen. Anthropogener Unterwasserschall kann sich negativ auf einzelne Tiere und
ganze Populationen auswirken.
Der Parameter Unterwasserschall wird seit
ainiger Zeit im Rahmen von nationalen
And regionalen Forschungsprojekten im
dinblick auf mögliche Auswirkungen auf
die Meeresumwelt aufgezeichnet und
Jntersucht. Ein Hauptziel dieser For-
schung ist die Erarbeitung eines besseren
Verständnisses der Quellen des kontinu-
erlichen Unterwasserschalls für ein ziel-
gerichtetes dauerhaftes Monitoring als
arundlage für die Festlegung von Schwel-
enwerten, welche einen guten Umweltzu-
stand gewährleisten. Dieses Ziel steht ir
direktem Zusammenhang mit der Meeres-
strategierahmenrichtlinie (MSRL Deskrip-
‘or 11). Seit 2014 trägt das BSH federfüh-
/end zur Umsetzung der abgestimmten
VMSRL Maßnahmen bei und betreibt fünf
Dauerschallmessstationen in deutschen
Gewässern.
Am EU-Interreg-Projekt JOMOPANS (Joint
Monitoring Programme for Ambient Noise
in the North Sea) beteiligte sich das BSH
als Koordinator des Arbeitspakets 5 zu
‚Messung und Datenmanagement“. Durch
diese Aktivitäten wurden unter anderem
drei Dauerschallmessstationen in der
Nordsee aufgebaut. Um Schalldaten
auszuwerten und zu visualisieren, wurder
ergänzend in BSH-internen Projekten
(SOUND/SOUNDSCAPING) Applikationen
ararbeitet.
Als ein Produkt der Aktivitäten entstand im
BSH ein Konzept zum Aufbau eines dau-
erhaften Monitorings des kontinuierlichen
Unterwasserschalls. Erste Schritte wurden
bereits Ende 2020 umgesetzt, sodass das
BSH aktiv die Entwicklung der Meeresum-
weltüberwachung im Bereich des kontinu-
ierlichen Schalleintrags mitgestaltet.