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Metadaten : Jährlicher Zwischenbericht 2010

90

Zwischenbericht  StUKplus
28.02.2012

15ms  O

O

h

Ös  [5s  [lös  Tös  |2Ös  [25s  |3Ös  35  s

i  |40s
Zeit  (sec.)

Abbildung  9.5:  Lautmuster  von  Schweinswal-Echoortungssequenzen  der  Kategorie
Kommunikation.

Für  jede  Kategorie  wird  der  Anteil  der  Minuten  mit  den  Verhaltenskategorien  an  der  Anzahl
der  schweinswalpositiven  Minuten  pro  Zeiteinheit  (hier:  pro  Woche)  ausgewertet.
Nach  der  manuellen  Auswertung  wurde  der  prozentuale  Anteil  der  drei  Verhaltenskategorien
u,  b  und  t  am  Anteil  der  schweinswalpositiven  Minuten  (dpm)  bestimmt.  Wobei  die  Minuten,
die  mehr  als  ein  Verhalten  aufwiesen  in  einer  extra  Kategorie  (b  &  t)  behandelt  wurden.  Die
Monate,  in  denen  weniger  als  20  schweinswalpositive  Minuten  (dpm)  registriert  wurden,  sollten ­
  nicht  in  die  Analysen  eingehen,  da  die  Variabilität  der  Verhaltenskategorie  bedingt  durch
die  geringen  dpm-Werte  groß  ist.  Diese  Monate  sind  in  Abbildung  9.22  und  Abbildung  9.23
gekennzeichnet.
Für  das  Jahr  2008  wurden  alle  ausgewerteten  Daten  nach  dpm,  Verhaltenskategorien  und
Position  sortiert  und  zusammengefasst.  Diese  Daten  wurden  einem  parametrischen  Test
unterzogen.  Alle  Voraussetzungen  um  einen  parametrischen  Test  durchzuführen,  wie  die
Normalverteilung  (getestet  mit  Kolmogoroff-Smirnov  Test)  wurden  erfüllt.  Mit  Hilfe  des  t-Tests
  werden  zwei  Datensätze  der  Position  16  und  19  im  Jahr  2008  gegenübergestellt  und
die  Verhaltensweisen  b  oder  t  verglichen.
Um  die  lärmbedingte  Beeinflussungen  z.B.  Veränderungen  des  Verhaltens  der  Schweinswale ­
  zu  untersuchen  wurden  für  die  Verhaltensanalyse  die  Daten  der  Messstationen  11,  16,
und  19  für  die  Detailanalyse  herangezogen  (Abbildung  9.1).  Im  vorangegangenen  Zwischenbericht ­
  war  die  Position  21a  in  die  Datenanalyse  eingebunden.  Bedingt  durch  den  hohen ­
  Geräteverlust  war  eine  weitere  Einbindung  der  Position  21a  in  die  Analyse  jedoch  nicht
möglich.  Vorab  wurden  Kriterien,  wie  die  Vollständigkeit  der  Datenreihen  und  Lage  der  Position, ­
  für  die  Auswahl  der  zu  analysierenden  Daten  betrachtet.

Stationen  für  die  Verhaltensanalyse
Folgende  Positionen  wurden  manuell  nach  Verhaltensweisen  analysiert:
•  Position  11
Von  den  ausgewerteten  Messstationen  liegt  die  Position  11  mit  1,8  km  am  dichtesten  an  der
FINO  1  Plattform  und  mit  640  m  Abstand  zur  AV02  am  dichtesten  an  einer  Rammung.  Die
geographische  Lage  lautet  54°  01.631'  N,  6°  36.347'  E.  An  dieser  Stelle  ist  die  Nordsee  ungefähr ­
  31  m  tief.
            
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