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Volltext : Fortschrittsbericht 2009

Zwischenbericht  StUKplus  (FKZ  0327689A)
28.09.2010

Seite  87

(April  und  Mai  2009)  wurden  im  direkten  Umfeld  des  Testfeldes  keine  Tiere  gesichtet.  (Abstand ­
  der  Tiere  zum  Testfeld  >  7  km,  Abbildung  9.23).  Am  14.  Juli  2009  wurde  vor  (7:05-8:43
  Uhr)  und  nach  dem  Flug  (18:20  bis  19:55  Uhr)  gerammt,  während  des  Fluges  jedoch
keine  Rammung  durchgeführt.  Vergrämungsmaßnahmen  waren  während  des  gesamten
Zeitraumes  des  Fluges  aktiv  (4:34-24:00  Uhr).
Am  10.  und  14.08.2009  wurde  der  vierte  Survey  mit  1.548  km  Strecke  durchgeführt  (Tabelle
9.1).  Während  78%  der  Zeit  herrschte  ein  Seegang  von  1  Bft.  vor.  (Seegang  0  während  1%,
2  Bft.  während  14%  und  3  Bft.  während  6  %  der  Flugzeit).  Es  wurden  79  Individuen,  davon  5
Kälber,  in  67  Schweinswalgruppen  gesichtet.  Die  Abundanz  von  4660  (95%  Kl:  2535  -  8961)
Schweinswalen  war  verglichen  mit  den  vorigen  Surveys  noch  etwas  geringer  (Tabelle  9.2).

6°0'E  7°30'E

Abbildung  9.23:  Ergebnisse  der  flugzeuggestützten  Schweinswalerfassung  im  Juli
2009.  Dargestellt  ist  die  mittlere  Dichte  pro  Rasterzelle  (7x7  km).  Das  Testfeld  alpha
ventus  ist  durch  das  grüne  Rechteck  angezeigt.

Während  dieses  Surveys  waren  die  Tiere  recht  unregelmäßig  verteilt.  Die  höchsten  Dichten
traten  im  Nordosten  des  Gebietes  auf,  einige  Tiere  wurden  auch  im  südlichen  Bereich  gesichtet ­
  (Abbildung  9.24).  Rammaktivitäten  fanden  am  10.  August  2009  zwischen  15:15  bis
17:07  Uhr  und  am  14.  August  zwischen  0:30  und  3:10  Uhr  statt.
Vergrämungsmaßnahmen  waren  am  10.  August  (13:35  -  20:20  Uhr)  und  am  14.  August
(0:00  -  4:00  Uhr)  aktiv.  Zu  Beginn  der  Vergrämung  am  10.  August  war  die  Hälfte  des  Flugsurveys
  absolviert  (Surveyrichtung  von  Ost  nach  West),  das  Flugzeug  befand  sich  auf  dem
Transekt  Nr.  6.  (Abbildung  9.24),  beflogen  von  Süden  nach  Norden.  Zu  Beginn  der  Rammungen ­
  wurde  gerade  das  letzte  Transekt  von  Nord  nach  Süd  beflogen  (Abbildung  9.24).
            
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