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Full text : Fortschrittsbericht 2009

Zwischenbericht  StUKplus  (FKZ  0327689A)
28.09.2010

Seite  26

Mehrjährige  Stöcker  und  Makrelen  waren  bis  auf  einen  Fang  im  alpha  ventus  Gebiet  (230
Makrelen  mit  einem  Gesamtgewicht  von  44  kg)  nur  vereinzelt  in  den  pelagischen  Schleppnetzfängen ­
  im  Sommer  (Stöcker)  bzw.  in  Sommer  und  Herbst  (Makrele)  vertreten  (Tabelle
4.3).  Juveniler  Stöcker  (O-Gruppe)  trat  in  den  Sommermonaten  auf  und  wurde  oftmals  in
PSN-Fängen  mit  relativ  hohem  Quallen-Anteil  in  höheren  Stückzahlen  gefangen  (Tabelle
4.3).  Im  Sommer  zeigte  die  Längenverteilung  der  Makrelen  ein  Häufigkeitsmaximum  bei
einer  Total-Iänge  von  27  cm  (Abbildung  4.2),  das  Längen-Häufigkeitsmaximum  der  juvenilen
Stöcker  lag  bei  einer  Totallänge  von  ca.  5  cm  (Abbildung  4.2).

Tabelle  4.3:  Anzahl  der  Makrelen  und  juvenilen  Stöcker  in  den  PSN  Fängen  innerhalb
des  alpha  ventus  Gebiets  (av)  und  im  Referenzgebiet  (Ref.).  Die  Schleppzeit  betrug
jeweils  ca.  30  Minuten.

Gebiet

av

av

av

Ref.

av

av

av

av

Ref.

av

Station

566

567

569

577

585

586

590

612

613

615

Makrele  (n)

0

230

2

0

0

5

0

4

1

0

Stöcker  (n)
(O-Gruppe)

17

8

3

32

0

26

2

10

108

12

lüneenhäufigkeitsverteilung  Makrele  ME309  (gesamt)

Längenhäufigkeitsverteilung  Stöcker  HE  309  (gesamt)

Abbildung  4.2:  Längenhäufigkeitsverteilung  der  Makrelen  und  juvenilen  Stöcker,  die
während  der  HE  309  mit  dem  PSN  gefangen  wurden  (alpha  ventus  Gebiet  und  Referenzgebiet) ­


Mageninhaltsanalyse  von  Stöcker  und  Makrele
Zur  Untersuchung  möglicher  Effekte  der  Unterwasserstrukturen  auf  die  Ernährung  von  Stöcker ­
  und  Makrele  wurde  der  Mageninhalt  von  insgesamt  33  Makrelen  und  13  Stöcker  untersucht, ­
  die  während  der  Sommer-Expedition  (HE  309)  in  unmittelbarer  Nähe  der  FINO  1  mit
einer  Angel  (22  Makrelen,  13  Stöcker)  bzw.  im  Freiwasser  (alpha  ventus  Gebiet  und  Referenzgebiet) ­
  mit  dem  PSN  gefangen  wurden  (11  Makrelen).
Die  Untersuchungen  zeigen  Unterschiede  zwischen  den  an  der  FINO  1  und  im  Freiwasser
gefangenen  Makrelen  hinsichtlich  der  Häufigkeit,  mit  der  bestimmte  Futterorganismen  in
            
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