Zentralabteilung
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eigenen Informationsstand. An der Internationalen Bootsausstellung in
Hamburg (20. bis 28.10.) beteiligte sich das DHI innerhalb eines gemein
samen Informationsstandes mit dem Bundesminister für Verkehr und der
Wasserschutzpolizei. Zu weiteren Aufgaben gehörten Entwurf und Gestal
tung dieser Stände, ferner die Auswahl des Informationsmaterials. Mit
Unterstützung des Mittelmeer-Zentrums war das DHI vom 15. bis 23.9. auf
der "Interboot" in Friedrichshafen vertreten. Die Kreuzer-Abteilung des
Deutschen Segler-Verbandes (DSV) ermöglichte dem DHI wiederum eine Teil
nahme an der "Boot und Caravan" (4. bis 12.2.) in München. Der Bedarf an
Auskünften über Seekarten, Seehandbücher und nautisch-technische Fragen
nahm speziell für den süddeutschen Raum zu.
Anläßlich der Internationalen Nordseeschutz-Konferenz fand vom 31.10.
bis 18.11. in Bremen die Ausstellung "Rettet die Nordsee" statt. Hierfür
wurden zum Thema "Meeresumweltschutz" Schautafeln angefertigt und im
Ausstellungsraum aufgebaut.
Deutsche Hydrographische Zeitschrift (DHZ):
Es wurden die Hefte 4 bis 6 vom 36. Jahrgang und die Hefte 1 bis 3 vom
37. Jahrgang veröffentlicht. Die Hydrographische Bibliographie konnte,
zunächst mit Nachträgen aus zurückliegenden Jahren, wie geplant als
Mikrofiche beigelegt werden.
Seit dem Ausscheiden von LDirProf a, D. Dr, Hans Waiden wird die
Schriftleitung mit Beginn des 37. Jahrganges von RDir Günter Heise und
DirProf Dietrich Voppel weitergeführt»
Die DHZ nimmt ab 1984 verstärkt wissenschaftliche Kurzberichte aus allen
Themenbereichen der Zeitschrift auf, damit wichtige Informationen und
Ergebnisse schnell in Fachkreisen bekannt gemacht werden können.
2.4.5 Rechenzentrum
Laufender Betrieb:
Auch nach der im Vorjahr erfolgten Hochrüstung der Zentraleinheit auf
den Typ Cyber 170-730 (Leistungsgewinn ca. 50 %) wurde wieder ein sehr
hoher Auslastungsgrad erreicht. Die Auslastung entspricht ungefähr dem
noch größtenteils auf der leistungsschwacheren Cyber 170-720 basierenden
Vorjahreswert, so daß bereits jetzt der Leistungszuwachs durch entspre
chende Steigerung der Kapazitätsanforderungen aufgezehrt worden ist (s.
Auslastungstabelle). Somit blieben auch 1984 die schon in den Vorjahren
aufgetretenen Engpässe im wesentlichen bestehen. Aus diesem Grunde sowie
angesichts der Planungen neuer DV-Projekte der Fachabteilungen wurden
die Planungen für einen neuen, wesentlich leistungsfähigeren CDC-Rechner
aufgenommen.
Bei der Terminalperipherie konnte die Umstellung auf die neuen, für
seitenweises Arbeiten geeigneten Bildschirme CD721 Anfang 1984 abge
schlossen werden. Durch die Umstellung auf eine ganzseitenorientierte
Bildschirmarbeit (Programmentwicklung, Textverarbeitung, interaktive
Prozeduren) wurde den Benutzern ein zeitsparendes und wesentlich be
dienungsfreundlicheres Arbeiten ermöglicht. Gleichzeitig konnten einige