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Dabei wurden 18 neue, bis dahin unbekannte,
Unterwasserhindernisse entdeckt und genauer
untersucht (jeweils 9 in Nord- und Ostsee).
Zudem untersuchten die Schiffe 192 bekannte
Positionen von Unterwasserhindernissen, da
sich deren Lage immer wieder ändern kann.
In der Weser wurden die vermissten vier der
18 Container, die beim Beladen der „Hysky
Racer“ über Bord gegangen waren, von der
WEGA innerhalb kürzester Zeit präzise geortet,
so dass sie schnell geborgen werden konnten.
18 uncharted underwater obstructions were dis
covered during the surveys and were investiga
ted in detail (9 each in the North Sea and Baltic
Sea). The vessels also re-surveyed 192 known
underwater obstructions, whose positions may
change frequently. In the river Weser, four of
the 18 containers lost overboard while loading
„HYSKY RACER“ were located by WEGA in
the shortest time possible, allowing them to be
recovered quickly.
Für die Seevermessung bzw. den Bezug der
Lotungen auf einen einheitlichen Horizont
(Seekartennull), nutzt das BSH u.a. satelliten
gestützte Navigationsverfahren, vor allem GPS.
Damit wird inzwischen eine Genauigkeit und
Zuverlässigkeit ermöglicht, die noch Vorjahren
unerreichbar schien. Allerdings ist man hier
noch immer auf die Unterstützung durch land
basierte Referenzstationen angewiesen.
Um die Übermittlung von Korrekturdaten an
die Vermessungsschiffe, die üblicherweise
durch Mobilfunk geschieht, zu verbessern,
wurden 2009 einzelne Referenzstationen an
der nordfriesischen Küste so umgerüstet, dass
Korrekturdaten über Funk im 2-Meter-Band
an Bord zu empfangen sind. Dies geschah in
enger Zusammenarbeit mit den Wasser- und
Schifffahrtsämtern und der Landesvermessung,
mit denen u.a. ein gemeinsamer Workshop
durchgeführt wurde.
The methods used by the BSH in hydrographic
surveying to refer soundings to a uniform datum
(chart datum) include satellite-based navigation,
especially GPS. The accuracy and reliability of
these techniques would have been unattainable
just a few years ago. However, these methods
still rely on land-based reference stations.
To improve transmissions of correction data to
survey vessels, usually via mobile phone, some
of the reference stations on the North Frisian
coast were refitted in 2009 to allow correction
data to be transmitted to ships in the 2-m band.
This was done in close co-operation with the
Waterways and Shipping Boards and the Land
Surveying Office, with whom a joint workshop
was held.