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Metadata: 23: Beobachtungen auf den deutschen Feuerschiffen der Nord- und Ostsee im Jahre 1965 sowie Monatsmittelwerte von Temperatur und Salzgehalt des Jahres 1965

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Bewölkungsverhältnisse und Sonnenscheindauer von Nordamerika. 25 (Wyoming 55%, Kansas 50%, Colorado 49%) als auch fürs Minimum (Wyoming 37%, Kansas 36%, Colorado 35 %). Der Herbst bewahrt einen sehr freundlichen Charakter, wie sich auch der Winterhimmel nicht allzu trüb zeigt. Nur das östliche Kansas ähnelt durch die stärkere Bewölkung im Dezember einem anderen Gebiete. In Nebraska (Tab. 1, Nr. 10) erscheint der Himmel ein wenig stärker bewölkt — Jahresmittel 48 %. Das Maximum, das hier mit 57 % bereits im März eintritt, ist nur um 16 % größer als das Minimum im September. Der Osten, das Tal des Missouri, erinnert mit der stärkeren Bewölkung von etwa 55 % im Dezember an die Gegend östlich davon. Mai und August neigen wiederholt zu vermehrter Wolkenbildung. Ein freundlicheres Aussehen zeigt der Himmel im Januar, wo die Bedeckung nur um 5 °/o stärker ist als im September. Keine Steigerung erfährt die Bewölkung im Norden der Vereinigten Staaten und im Süden von Cañada im östlichen Vorlande des Felsengehirges (Tab. 1, Nr. 11). Sie erreicht hier ihre oberste Grenze im Frühling, in Dakota im März und in Süd-Canada im Mai. Sie beträgt im allgemeinen kaum mehr als 50 °/o, nur in Annäherung an das Gebirge wird sie etwas erheblicher. Während sich Ost-Dakota und Südwest-Manitoba im Juli größter Himmelsklarheit erfreuen, tritt das Hauptminimum im übrigen Teile erst im August ein. Es entfernt sich kaum von 40 %. Nach dem Herbste bedeckt sich der Himmel immer mehr, in Cañada bereits im September, und erreicht teils im November, teils im Dezember ein Maximum seiner Bewölkung. Der Januar bezeichnet allgemach wieder eine Verminderung. In Dakota steigert sich die Himmelsbedeckung bis zum März schneller als in Cañada, oft um 10 °lo, da dort das Hauptmaximum erst der Mai aufweist. Der allmählichen Aufhellung zum Hauptminimum in Ost-Dakota steht die plötz liche Abnahme vom Juni zum Juli im übrigen Teile gegenüber. Gewissermaßen ein Übergangsgebiet stellt die Gegend dar, die sich von Norden her zwischen Alberta und Manitoba einschiebt. Auch hier findet sich die stärkste Himmelsbedeckung im Mai, die kaum 60 % erreicht. Nach dem Sommer zu greift eine Verminderung der Wolkendecke Platz, die im August zu einem Minimum führt. September und November neigen wieder zu vermehrter Wolkenbildung. Der kalte Januar zeigt den heitersten Himmel mit etwa 45 %. Die Zunahme zum Maximum wird im Süden dieses Gebietes durch die stärkere Bewölkung des März unterbrochen (Tab. 1, Nr. 12). c) Nordost-Canatla. Als nächstes größeres Gebiet schließt sich der östliche Teil des Nordens zusammen. Das Maximum tritt hier im November ein, und das Minimum ändert sich nach der Küste zu vom Winter durch Frühling und Sommer in den Herbst, Um die Betrachtung des Seengebietes nicht zu zerstückeln, rechnen wir den eigentlich dieser Kegion zugehörigen westlichen Anteil zu einem anderen Gebiete. Ebenso fügen wir hier noch Nova Scotia und Newfoundland bei. Manitoba (Tab. 1, Nr. 13), die freundlichste Provinz von Cañada, weist ein jährliches Bewölkungs mittel von 50% auf; nördlich und östlich davon erhöht sich dasselbe ein wenig, und erst an der Hudson’s Bay erreicht es 60 %. Der jährliche Gang hat eine größere Bewegungsfreiheit, wenn sich nördlich und östlich die Bewölkung vom Maximum zum Minimum im Februar um 28% und südlich um 15% ändert. Auf den wolkenreicheren November, der nach der Iludson’s Bay zu über 70 °/o Bedeckung, sonst fast überall über 60 % mit Ausnahme des Südens von Manitoba aufweist, folgt der Winter, gegen dessen Ende im Februar die kalte klare Luft, die das Luftdruckmaximum im Gefolge hat, den Anlaß zur geringsten Wolkenbildung gibt. Die stärkere Bewölkung des März im Norden und des Juni in Manitoba unterbrechen die allmäh liche Trübung des Himmels. Das nördliche Ontario und der Nordwesten von Quebec (Tab. 1, Nr. 14) zeichnen sich durch das Eintreten geringster Bewölkung im Frühling aus. Von fast 80 % Bedeckung im November heitert sich der Himmel zu 53 °/o im April auf. Im Westen erscheint der Mai, am Unterlauf des St. Lorenz der Juni ein wenig stärker bewölkt, worauf allgemein im Juli eine schwächere Bedeckung Platz greift. Plötz lich vollzieht sich die Zunahme vom Oktober zum November mit etwa 10 %. Im St. Lorenztale von Montreal bis unterhalb Quebec und im Norden von New Brunswick (Tab. 1, Nr. 15) hat der Sommer den freundlichsten Charakter. Mit über 70% im November erreicht die Bewölkung ihre oberste Grenze. Die stärkere Himmelsbedeckung im März und Mai unterbrechen den jährlichen Gang, und das Minimum im April, das nur um 4 % größer als das Hauptminimum ist, erinnert Archiv 1912. 1. 4
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