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Full text: OPTEL-C: Entwicklung eines operationellen Tidemodells der Elbe sowie einer Modellkopplung mit dem BSH-Vorhersagemodell der Nordsee

Die Küste, 79(2012), 141-168 
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hervorgerufen durch die unterschiedliche Rauhigkeit von Land und Wasser oder auch 
durch Inseln und Sandbänke verursachte Abschattungen, werden nicht aufgelöst. 
Stromauf von Brunsbüttel ist die Elbe schmaler als die räumliche Auflösung des 
Wettervorhersagemodells. Die Llnterschiede in der Rauhigkeit von Land und Wasser 
können in diesem Bereich der Elbe nicht mehr aufgelöst werden. Das 
Wettervorhersagemodell COSMO-ELI unterschätzt in diesem Bereich die 
Windgeschwindigkeiten über der Elbe (GANSKE und ROSENHAGEN 2012). 
Abbildung 11: Windgeschwindigkeit am 31. Oktober 2006 (Szenario 5) über der Elbmündung 
aus dem Wettervorhersagemodell COSMO-EU. Oben die Orignal-Windgeschwindigkeiten und 
unten die mit WAsP-Faktoren korrigierten Windgeschwindigkeiten. 
In OPTEL-B wurde deshalb eine Methode entwickelt, die ein downscaling von 
Windfeldern aus COSMO-ELT auf die Tideelbe ermöglicht. Lim die Einflüsse der 
Rauhigkeitsunterschiede auf das Windfeld zu korrigieren, werden wind 
richtungsabhängige (Wind Atlas Analysis and Application Program — WAsP -) 
Korrekturfaktoren auf einem Gitter mit einer Gitterweite von 250 m für die mit 
COSMO-EL1 berechneten Windgeschwindigkeiten bestimmt (OPTEL-B, GANSKE und 
ROSENHAGEN 2012). Die Bedeutung dieser Korrekturfaktoren wird in Abb. 11 deutlich. 
Im linken Teil der Abb. sind die von COSMO-EL1 berechneten Windgeschwindigkeiten 
über der Elbmündung dargestellt. Erst durch den Einsatz der Korrekturfaktoren werden 
im Bereich zwischen Brunsbüttel und Brokdorf hohe Windgeschwindigkeiten erreicht.
	        
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