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Full text: OPTEL-C: Entwicklung eines operationellen Tidemodells der Elbe sowie einer Modellkopplung mit dem BSH-Vorhersagemodell der Nordsee

Die Küste, 79(2012), 141-168 
154 
Abbildung 10: Mittelwert und Standardabweichung der Differenzen zwischen gemessenen und 
modellierten Werten des Tnw für Szenario 1 (blau), Szenario 2 (lila), Szenario 3 (rot) und 
Szenario 5 (grün) (Modellgebiet bis Bleckede wie in Abb. 1). Zusätzlich sind die Ergebnisse für 
Szenario 1 in einem Modellgebiet bis Geesthacht in hellblau dargestellt. Das Elbemodell 
verwendet aus den Wasserstandsvorhersagen des BSE1 generierte Wasserstandsrandwerte. 
Das Nordseemodell überschätzt das Tnw bei Bake Z im Mittel um bis zu 40 cm. Der 
Mittelwert der Differenz zwischen gemessenem und modellierten Tnw erreicht bei 
Bake Z 0 bis - 40 cm (Abb. 10). Von der Mündung bis Hamburg liegt das Tnw in allen 
Szenarien im Modell zu hoch. Stromauf von Hamburg liegt das Tnw bei hohem Abfluss 
im Mittel 20 cm bis 30 cm zu niedrig. Entlang der Elbe liegt der Mittelwert der Differenz 
zwischen gemessenem und modelliertem Tnw für die betrachteten Szenarien zwischen 
+ 30 cm und - 60 cm (Abb. 10). 
Die durch die Randwerte auf dem Rand zur Nordsee erzeugten Abweichungen 
zwischen Messung und modellierten Wasserständen bleiben entlang der Elbe erhalten. 
4 Szenarien-Vergleich 
Die Qualität der Modellergebnisse des BAW-Vorhersagemodells Elbe soll auf der 
Grundlage von 6 Szenarien überprüft werden. Diese Szenarien wurden von OPTEL-D 
ausgewählt und sind im Bericht zu OPTEL-D (STROTMANN et al. 2011) ausführlich 
beschrieben. Zusätzlich zu den bereits in Kap. 3 genannten vier Szenarien wird ein 
Zeitraum mit extremer Ost-/Südostwindlage (Szenario 4: 1. Januar bis 8. Januar 2008) 
sowie eine Sturmflut mit steiler Windstaukurve (Szenario 6: 14. Januar bis 21. Januar 
2007) betrachtet. Im Bericht zu OPTEL-C (KREMP 2011) findet man eine ausführliche 
Darstellung des Vergleiches der modellierten und gemessenen Wasserstände, Strömungs 
geschwindigkeiten und Salzgehalte für die sechs genannten Szenarienzeiträume. 
Beispielhaft seien hier die Ergebnisse für Szenario 5 (Sturmflut mit fülliger 
Windstaukurve) dargestellt. 
Die standardmäßig vom DWD für die Wasserstandsvorhersage für die Nordsee zu 
Verfügung gestellten Windfelder aus dem Modell COSMO-ELT besitzen eine räumliche 
Auflösung von 7 km x 7 km. COSMO-EL1 kennt deshalb nicht die tatsächliche Land- 
Wasser-Verteilung im Elbeästuar. Kleinräumige Veränderungen im Windfeld,
	        
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