Die Küste, 79(2012), 141-168
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Abbildung 7: Mittelwert und Standardabweichung der Differenzen zwischen gemessenen und
modellierten Werten des Thw für Szenario 1 (blau), Szenario 2 (lila), Szenario 3 (rot) und
Szenario 5 (grün) (Modellgebiet bis Bleckede wie in Abb. 1). Zusätzlich sind die Ergebnisse für
Szenario 1 in einem Modellgebiet bis Geesthacht in hellblau dargestellt. Das Elbemodell
verwendet aus der Messung Bake Z generierte Wasserstandsrandwerte.
Abbildung 8: Mittelwert und Standardabweichung der Differenzen zwischen gemessenen und
modellierten Werten des Tnw für Szenario 1 (blau), Szenario 2 (lila), Szenario 3 (rot) und
Szenario 5 (grün) (Modellgebiet bis Bleckede wie in Abb. 1). Zusätzlich sind die Ergebnisse für
Szenario 1 in einem Modellgebiet bis Geesthacht in hellblau dargestellt. Das Elbemodell
verwendet aus der Messung Bake Z generierte Wasserstandsrandwerte.
3.1 Das Wehr Geesthacht
Das Wehr Geesthacht (Abb. 1) stellt bei mittleren Abflussverhältnissen die künstliche
Tidegrenze der Elbe dar. Das Stauziel beträgt NN + 4,00 m am Pumpspeicherwerk
Geesthacht. Bei Abflüssen größer als 1100 m 3 /s sowie bei Sturmfluten wird das Wehr
gelegt (WSV 1994). Für das Szenario 1 (Q = 400m 3 /s) wird der Einfluss des gelegten
Wehres Geesthacht auf Thw und Tnw untersucht. Hierfür wird Szenario 1 in einer