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Full text: 68, 1940

398 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1940, 
vorübergehend die in Dunst gehüllte Ebene, Die Wolken ziehen in kaum wahr- 
nehmbarer Bewegung von SE nach NW, — 16%: t 21°; der Wind hat etwas 
nachgelassen und weht mit Stärke 4 aus N; Bedeckung 8. Keine wesentliche 
Wetteränderung. Grau und regendrohend liegt die geschlossene Wolkendecke 
über dem Gebirge, Im NW und W hat sich der Dunst in der Ebene verdichtet 
und geht in das Grau der dortigen Wolken über, Keine Fernsicht. Nach S ist 
es etwas lichter und freundlicher. Im SW stehen grobe Schäfchenwolken, die 
sich langsam von S nach N bewegen, — 18h: t 19°; der Wind hat sich fast 
vollkommen gelegt, es weht nur eine leichte Brise aus S. Die bisher meist zu«- 
sammenhängende Wolkenschicht über uns ist größtenteils verschwunden; Be- 
deckung 3. Über dem Gebirge stehen glänzende weiße Wolkenballen. Die Hänge 
sind klar. Die Niederung im NW liegt immer noch im Dunst. Im W bis SW 
liegt eine nur wenig gegliederte Wolkenschicht, die sich in Schäfchen auflöst. 
Der Dunst im S ist überlagert von grauen Wolkenstreifen, die in E—W-Richtung 
ziehen. Zwischen ihnen schwimmen kleine weiße Schäfchenwolken. Über uns 
ist der Himmel klar. 
14, Oktober. 6b: t 15°. Kaum merkbarer Wind aus SSE, Die ganze Land- 
schaft ist in Nebel gehüllt. Die Sichtweite beträgt nur 150 bis 200 m. — bh; 
t 19°, Wind SW 2, Bedeckung 9. Schon gegen 7h begann der Nebel sich zu 
heben, jetzt liegt er über uns in etwa 1800 m Höhe, Dort senken sich aus ihm 
bald Schleier, bald sackartige Nebelmassen herab. Vom Gebirge aus zieht sich 
die geschlossene Nebeldecke nach W und S. Auf den tieferen Bergen jenseits 
des Mgeta-Flusses sowie auch im S zeigen sich einige Sonnenflecke, Dichter 
Dunst liegt in den entfernteren Niederungen. Die im SW sich erhebenden etwa 
1700 m hohen Berge sind in eine graue Wolkenmasse gehüllt. Weit draußen im 
S schweben über der Niederung dunkle Haufenwolken, Überall sieht es nach 
Regen aus. — 10h: t 23% Wind WNW 4, Bedeckung 8. Regendrohend hängen 
die Wolkenmassen am Gebirge, hier flatterige, dort zusammengeballte Nebel- 
massen nach unten sendend, Zwischen den in ständiger Formveränderung be- 
findlichen Gebilden wird der Gebirgsrücken stellenweise sichtbar, Weiter im W 
und S zeigt das zusammenhängende Grau Lücken, durch die das Blau des 
Himmels sichtbar wird, In den Niederungen des W und S liegt Dunst, der von 
dicht geballten Wolkenmassen überlagert wird, Über uns ziehen rasch Nebel 
von WSW nach NNE. Andere streichen in entgegengesetzter Richtung, und nur 
die hohen Wolken erscheinen regungslos. 
12h; t 24°, Die Temperatur war vorher bereits auf 25° gestiegen. Wind 
52, Bedeckung 6. Die Wolken haben sich hoch über den Kamm des Gebirges 
erhoben und ziehen langsam von NE nach SW, Der Dunst in den Niederungen 
des W und S erscheint dichter. Im S sind die Wolken aufgelockert, — 14b: 
t 22° Wind NE 5, Bedeckung 9. Die Wolkenschicht hat sich verdichtet und ge- 
senkt, so daß sie fast auf dem Gebirgsrücken liegt. Der Hang selbst erscheint 
unklar, und in einzelnen hohen Schluchten geht offenbar etwas Regen nieder. 
Auch wir fragen uns: wird es heute noch bei uns zu Regen kommen? Eine 
Bewegung in den Wolkenmassen ist nicht zu erkennen. — 16h: t 201% fast 
unmerkbare Luftbewegung aus SE; Bedeckung 6. Gegen 15%b fallen einige 
Regentropfen. Jetzt aber hat es sich über uns aufgehellt. Nnr im W liegt noch 
gine graue zusammenhängende Wolkenschicht. Der Dunst in der Ebene läßt 
dort keine Einzelheiten mehr erkennen, er geht stellenweise in das Grau der 
Wolken über, Im SS ist es klarer, Die Wolken sind dort reihenförmig angeordnet, 
und der Dunst läßt eine undeutliche Fernsicht zu. Kaum erkennbar ziehen die 
Wolken in E—W-Richtung, Das Gebirge liegt klar unter ihnen, ihre Ränder 
sind silberglänzend. — 18%: t 18°, Wind SE 2, Bedeckung 4. Eine zusammen- 
hängende graue Wolkenbank liegt so knapp über dem Gebirgskamm, daß an 
verschiedenen Stellen ihre unteren Ränder herabzufließen scheinen, Im W liegt 
die Steppe vollkommen im Dunst, der in eine graue Wolkenmasse übergeht, 
Weniger dicht ist er im S. Über die ganze Breite des Mbakana-Tales an seinem 
Austritt aus dem Gebirge zieht sich ein Streifen zusammengedrängter Haufen- 
wolken. Die Luft ist klar und hell Grass, Geh, Reg.-Rat iR.
	        
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