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Abbildung 44: Verfahren zur Detektion toxischer Substanzen mit Leuchtbakterien
Ähnliche Konzentrationsverläufe konnten auch bei den Zielanalyten des BSH-Monitorings
beobachtet werden. Hier kam es bei einigen Analyten wie bspw. Terbutylazin und
Metolachlor zu starken Konzentrationserhöhungen in den Elbewasserproben während des
Hochwassers (vgl. Abbildung 38 und Abbildung 32). Eine abnehmende
Analytenkonzentrationen wurde bspw. bei einigen Pharmazeutika gemessen (vgl. Abbildung
42). Der Rückgang der Konzentration kann auch durch Verdünnungseffekte, die während
des verstärkten Elbewasserabflusses auftraten, erklärt werden.
Rf
Abbildung 45: Detektion toxischer Substanzen in den Elbe-Hochwasserproben
Da es sich hierbei um eine neu eingesetzte Methode handelt, liegen noch keine
Vergleichsdaten aus den vergangenen Jahren vor. Die Ergebnisse geben demnach nur
Hinweise darauf, dass es während des Elbehochwassers zu einem Konzentrationsanstieg
einiger toxisch wirkender Substanzen kam. Aufgrund der guten Übereinstimmung der
Ergebnisse mit denen des Zielanalyten-Monitorings ist geplant, die Methode weiterhin als
Ergänzung zum Standard-Monitoring einzusetzen. Hierbei soll neben der Aufnahme von
Vergleichsdaten auch eine Identifizierung der toxisch wirkenden Substanzen erfolgen.