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Full text: 52: Auswirkungen des Elbehochwassers vom Juni 2013 auf die Deutsche Bucht

52 I S e i t e 
Abbildung 44: Verfahren zur Detektion toxischer Substanzen mit Leuchtbakterien 
Ähnliche Konzentrationsverläufe konnten auch bei den Zielanalyten des BSH-Monitorings 
beobachtet werden. Hier kam es bei einigen Analyten wie bspw. Terbutylazin und 
Metolachlor zu starken Konzentrationserhöhungen in den Elbewasserproben während des 
Hochwassers (vgl. Abbildung 38 und Abbildung 32). Eine abnehmende 
Analytenkonzentrationen wurde bspw. bei einigen Pharmazeutika gemessen (vgl. Abbildung 
42). Der Rückgang der Konzentration kann auch durch Verdünnungseffekte, die während 
des verstärkten Elbewasserabflusses auftraten, erklärt werden. 
Rf 
Abbildung 45: Detektion toxischer Substanzen in den Elbe-Hochwasserproben 
Da es sich hierbei um eine neu eingesetzte Methode handelt, liegen noch keine 
Vergleichsdaten aus den vergangenen Jahren vor. Die Ergebnisse geben demnach nur 
Hinweise darauf, dass es während des Elbehochwassers zu einem Konzentrationsanstieg 
einiger toxisch wirkender Substanzen kam. Aufgrund der guten Übereinstimmung der 
Ergebnisse mit denen des Zielanalyten-Monitorings ist geplant, die Methode weiterhin als 
Ergänzung zum Standard-Monitoring einzusetzen. Hierbei soll neben der Aufnahme von 
Vergleichsdaten auch eine Identifizierung der toxisch wirkenden Substanzen erfolgen.
	        
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