Allerdings wird bei genauer Untersuchung deutlich, dass einige Stoffe auch im September
noch erhöhte Konzentrationen im Vergleich zu den Mai-Werten und den Vorjahreswerten
aufwiesen.
Um die zeitlichen Verläufe der HCH-Konzentrationen besser zu verdeutlichen, sind diese in
Abbildung 39 für vier exemplarische Stationen dargestellt; zur Einschätzung der erwarteten
Variabilität sind dabei auch die Daten aus dem Jahr 2012 eingetragen. Wie aufgrund der
unterschiedlichen Quellstärken aus der Elbe zu erwarten, sind die Veränderungen für die
einzelnen Isomeren sehr unterschiedlich. Die deutlichste Konzentrationssteigerung
gegenüber den Vormonaten war für ß-HCH zu beobachten: Im Juli 2013 wurden auf den
Stationen EIDER, URSTR2 und SYLT1 die höchsten Werte gefunden, während im
September 2013 die Konzentrationen bereits wieder gesunken waren, aber noch immer
deutlich erhöht waren, a- und y-HCH waren dagegen nur im Juli 2013 als erhöht erkennbar,
während im September 2013 die Werte in der normalen Schwankungsbreite lagen. Auf
Station STG16 war für keinen der Stoffe eine Erhöhung zu beobachten, was unterstreicht,
dass diese Station durch die Elbehochwasserwelle nicht beeinflusst wurde.
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Abbildung 39: Verlauf der HCH-Konzentrationen an exemplarischen Stationen der Deutschen
Bucht im Zeitraum 2012 und 2013