Abbildung 35: Zeitlicher Verlauf der Konzentrationen (links) und Frachten (rechts) ausgewählter
Pharmazeutika in der Elbe in Hamburg (Wittenbergen).
Mit dem Abklingen der hohen Abflussmengen nahmen die Konzentrationen dann wieder zu
und übertrafen im August z.T. sogar die Vergleichswerte von Ende Mai, wobei zu beachten
ist, dass zu diesem Zeitpunkt die Abflussmengen der Elbe bereits geringer waren als im Mai.
Die Frachten veränderten sich nur relativ wenig, sie stiegen z.T. kurzfristig an, allerdings
bewegten sich die Veränderungen nur um den Faktor zwei. Dieses Verhalten kann damit
erklärt werden, dass diese Stoffe aufgrund aktueller Verwendung durch Verbraucher in recht
konstanten Mengen über Kläranlagen in die Umwelt gelangen. Aufgrund der
gleichbleibenden Eintragsmengen werden die Konzentrationen durch die großen
Wassermengen der Elbe während der Flutwelle geringer, während die Frachten relativ
konstant bleiben.
Abbildung 36: Probennahme mit einem 100 L Glaskugelschöpfer