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Volltext : 52: Auswirkungen des Elbehochwassers vom Juni 2013 auf die Deutsche Bucht

Abbildung  35:  Zeitlicher  Verlauf  der  Konzentrationen  (links)  und  Frachten  (rechts)  ausgewählter
Pharmazeutika  in  der  Elbe  in  Hamburg  (Wittenbergen).

Mit  dem  Abklingen  der  hohen  Abflussmengen  nahmen  die  Konzentrationen  dann  wieder  zu
und  übertrafen  im  August  z.T.  sogar  die  Vergleichswerte  von  Ende  Mai,  wobei  zu  beachten
ist,  dass  zu  diesem  Zeitpunkt  die  Abflussmengen  der  Elbe  bereits  geringer  waren  als  im  Mai.
Die  Frachten  veränderten  sich  nur  relativ  wenig,  sie  stiegen  z.T.  kurzfristig  an,  allerdings
bewegten  sich  die  Veränderungen  nur  um  den  Faktor  zwei.  Dieses  Verhalten  kann  damit
erklärt  werden,  dass  diese  Stoffe  aufgrund  aktueller  Verwendung  durch  Verbraucher  in  recht
konstanten  Mengen  über  Kläranlagen  in  die  Umwelt  gelangen.  Aufgrund  der
gleichbleibenden  Eintragsmengen  werden  die  Konzentrationen  durch  die  großen
Wassermengen  der  Elbe  während  der  Flutwelle  geringer,  während  die  Frachten  relativ
konstant  bleiben.

Abbildung  36:  Probennahme  mit  einem  100  L  Glaskugelschöpfer
            
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