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Volltext: 52: Auswirkungen des Elbehochwassers vom Juni 2013 auf die Deutsche Bucht

Abbildung 29: Langzeitlicher Verlauf der Konzentrationen der HCH-Isomeren in der Elbe 
(Beprobung in Wittenbergen und vom Schiff bei Stade). 
Auch die DDT-Metaboliten und polychlorierten Biphenyle (PCB) sind klassische 
Schadstoffe, die zu den Pestiziden bzw. Industriechemikalien zählen. Sie besitzen zwar 
keine aktuelle Verwendung mehr in Deutschland, kommen aber noch überall in der Umwelt 
vor. Die Stoffe sind wesentlich unpolarer als die HCH und dadurch stärker an Schwebstoffen 
und Sedimenten gebunden als diese. Von den in Abbildung 30 dargestellten Stoffen hebt 
sich das DDD mit einem deutlichen Anstieg mit dem Abflussmaximum hervor, der zunächst 
parallel zum Abfluss wieder abnahm. Bemerkenswert war dann jedoch eine erneute 
Zunahme ab Mitte Juli, da einerseits der Verdünnungseffekt geringer wurde, andererseits 
aus den überschwemmten Gebieten weitere Chemikalien ausgespült wurden. Ein ähnliches 
Verhalten ist auch bei dem Metaboliten DDE zu beobachten. Bei den Frachten ist ein 
entsprechendes Verhalten mit deutlicher Zunahme beobachtbar. 
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06.05.13 26.05.13 15.06.13 05.07.13 25.07.13 14.08.13 
l-DDEPP-*-DDDPP CB28 CB52 
► CB153 —CB138 - - Abfluss 
Abbildung 30: Zeitlicher Verlauf der Konzentrationen (links) und Frachten (rechts) ausgewählter 
DDT-Metaboliten und PCB-isomeren in der Elbe in Hamburg (Wittenbergen). 
Die PCB-Entwicklung ist weniger eindeutig, da nur ein einzelner Messpunkt zu Beginn der 
Untersuchungen am 10.6.13 mit erhöhten Werten vorhanden ist. Die Repräsentanz dieser 
Werte ist daher schwer zu bewerten. 
Die Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind wie die DDT-Metaboliten 
und PCB stark schwebstoffgebunden. Sie entstehen bei der Verbrennung fossiler
	        
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