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Volltext : 52: Auswirkungen des Elbehochwassers vom Juni 2013 auf die Deutsche Bucht

4.3.3  Diskussion  und  Bewertung

Im  Zuge  des  Elbehochwassers  wurden  erhöhte  Elementkonzentrationen  in  Wasserproben
der  Elbe  nachgewiesen.  Das  Maximum  der  Gehalte  wurde  während  des
Hochwasserscheitels,  oder  kurz  (wenige  Tage)  danach  gemessen.  Während  eher
partikelgebunden  vorliegende  Elemente  vor  allem  durch  Resuspension,  also  mit  erhöhtem
Energieeintrag  in  das  Oberflächensediment  bei  starker  Strömung  mobilisiert  und  relativ
schnell  wieder  aus  der  Wasserphase  entfernt  wurden,  waren  die  vorwiegend  gelöst
vorliegenden  Elemente  kaum  durch  diesen  Effekt  beeinflusst.  Es  war  nur  eine  geringe
zusätzliche  Mobilisierung  dieser  Elemente  mit  der  Hochwasserwelle  zu  beobachten.  Die  mit
dem  Hochwasser  zusätzlich  in  die  Deutsche  Bucht  transportierten  Frachten  waren  nach
aktuellem  Kenntnisstand  zu  klein,  um  hier,  verglichen  mit  den  Vorjahren,  einen  signifikant
sichtbaren  Einfluss  auf  die  Elementverteilung  im  Oberflächenwasser  zu  verursachen.  Es
wurden  keine  Metallgehalte  gemessen,  die  die  Qualitätskriterien  der  Wasserrahmenrichtlinie
zur  Festlegung  des  guten  chemischen  Zustandes  im  Gewässer  überschritten.

Abbildung  27:  Filtration  einer  Meerwasserprobe  zur  Abtrennung  der  Schwebstoffe  und
Bestimmung  der  schwebstoffgebundenen  Fraktion.
            
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