Ergänzt und bestätigt werden die BSH-Ergebnisse durch die von der Biologischen Anstalt
Helgoland durchgeführten Nährstoff-Messungen entlang der in Abbildung 4 gezeigten
Transekte. Die Silikat-Konzentrationen in den küstennäheren Stationen stiegen zwischen
dem 5. und 18. Juni stark an (Abbildung 20, oben). An den meisten Stationen ging dieser
Anstieg einher mit reduzierten Salzgehalten (vgl. Abs. 4.1). Anfang Juli waren die Silikat-
Konzentrationen an den meisten Stationen wieder zurückgegangen, im Bereich um die
Stationen Elbe ll/lll verblieben sie jedoch auf dem gleichen Niveau. Dies deutete auf eine
Verlagerung bzw. ein Verweilen Silikat-reicher Wassermassen im Gebiet südlich/östlich von
Helgoland hin. Im August und September wiesen insbesondere die Elbe-Stationen eine
Reduzierung auf ein mit Anfang Juni vergleichbares Niveau auf. Im Bereich des Eider-
Transekts nahmen die Konzentrationen an Silikat zwischen August und September wieder
leicht zu.
□ 5. Juni m18. Juni a3. Juli »7. August m4. September
4k. Wh. rfla JLi nLniUr
Li.
■
1
HR Elbe I Elbe II Elbe III Elbe IV Elbe V Elbe VI Elbe VII Elbe VIII
nft luni n1fi 111 n i n A Inli «ft Anmiet «R Qontomhor
HR Eiderl Eider II Eider III Eider IV Eider V Eider VI Eider VIIEider VIII
Abbildung 20: Verlauf der oberflächennahen Nährstoffkonzentrationen im Sommer 2013 am
Elbe- (links) und Eider-Transekt (rechts) für Silikat (oben), Nitrat (Mitte) und Phosphat (unten).
Fehlende Balken: keine Messung. Lage der Stationen siehe Abbildung 4.
Im Verlauf des Hochwasserzeitraums wies das Nitrat ähnliche raumzeitliche Änderungen in
den Konzentrationen auf wie das Silikat (Abbildung 20, Mitte). Sehr hohe Konzentrationen an
Nitrat wurden in der Elbe bei Cuxhaven (Elbe VIII) gemessen (Abbildung 20, Mitte links). Die