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Full text: 52: Auswirkungen des Elbehochwassers vom Juni 2013 auf die Deutsche Bucht

WaterTemp FSI (Buesum-Helgoland) 
Salinity (Buesum-Helgoland) 
Abbildung 5: Aufnahmen der Temperaturen und Salzgehalte mit der FerryBox vom 1. Juni - 20. 
Juli 2013 während der Fährfahrt Büsum-Helgoland (persönliche Mitteilung von W. Petersen, 
Helmholtz-Zentrum, Geesthacht, www.cosvna.de). 
Abbildung 6 zeigt die räumliche Verteilung der Salzgehalte während der vom BSH 
durchgeführten Monitoringfahrten im Vergleich. Das linke Bild zeigt die typische Verteilung 
für den Zeitraum Mai/Juni, die weitgehend den mittleren klimatologischen Verhältnissen nach 
Janssen et al. [7] entspricht. Das mittlere Bild in Abbildung 6 gibt die Verteilung des 
Salzgehalts während der BSH-Sonderfahrt (09.-11.07.2013) wieder. In der Elbmündung 
waren die Salzgehalte um bis zu 5 Einheiten gesunken, am äußeren Rand des 
Untersuchungsgebiets um bis zu 2. Es zeichnete sich deutlich eine Zunge salzarmen 
Wassers ab, die sich infolge des verstärkten Süßwassereintrags der Elbe in Richtung 
Helgoland in die Deutsche Bucht vorschob. Die Transporte in der Oberflächenschicht durch 
den Reststrom waren in der zweiten Maihälfte sehr variabel und wechselten im Juni häufig. 
Dies erhöhte die Verweilzeit des Wassers in der Deutschen Bucht. Das rechte Bild 
(Abbildung 6) stellt die Salzgehaltsverteilung im September 2013 in der Deutschen Bucht 
dar. Während von der offenen See das salzhaltigere Nordseewasser in die Deutsche Bucht 
drückte, wird im Eibeausstrombereich der Süßwassereintrag durch die Elbe deutlich. Die 
Salzgehalte normalisierten sich wieder und entsprachen den zu dieser Zeit typischen 
Aufzeichnungen.
	        
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