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Full text: 55, 1936

Dr. Erich Goedecke: Der Kalkgehalt im Oberflächenwasser der Unterelbe und Deutschen Bucht 
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filtrierten und unfiltrierten Wasserproben durchgeführt sind.“ (Schulz, 1922.) Auch Z o r e 11 hat die Be 
deutung der Filtration von „trüben“ Wasserproben vor der Alkalinitätsbestimmung erkannt und an einigen in 
deutschen Flußmündungen geschöpften Wasserproben durchgeführt. 
Auf Anregung meines Lehrers Herrn Prof. Dr. Br. Schulz habe ich im April des Jahres 1932 die Auf 
gabe übernommen, die Alkalinitätsverhältnisse des Oberflächenwassers der Elbmündung und der Deutschen Bucht 
eingehender zu verfolgen. Da die Verteilung des Salzgehaltes und der Alkalinität innerhalb des Untersuchungs 
gebietes stark schwankt, war es nötig, zeitlich und örtlich möglichst dichte Beobachtungsreihen zu gewinnen 
(vgl. Seite 9). Weitere Voraussetzung war eine mit möglichst kleinen Fehlern behaftete Methode der Alkalinitäts 
bestimmung (vgl. Seite 13), weiterhin eine einfache Methode für die Auswertung des umfangreichen Beobachtungs 
materials (vgl. S. 13). Außerdem war bei Prüfung der Ergebnisse darüber zu wachen, ob nicht noch andere 
im Meerwasser ebenso wichtige wie die schon bekannten Faktoren vorhanden sein würden, die für die 
Erklärung der vorhandenen Verhältnisse von grundlegender Bedeutung sein könnten. Auch war damit zu rechnen, 
daß Fragenkomplexe aus angrenzenden Fachwissenschaften wie z. B. Biologie oder Geologie angeschnitten und zur 
Diskussion stehen würden.
	        
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