Bundesanstalt für
Gewässerkunde
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V erans taltungen
7/2013
Abbildung 2: Schematische Darstellung einer Raum-Zeit-Interpolation (links) und des zeitlichen Aus
sagebereiches (rechts)
Um die Lage des Gewässerbodens an einer Stelle und zu einem Zeitpunkt zu bestimmen,
wird in allen, den betrachteten Ort enthaltenden Vermessungen der z-Wert bestimmt und mit
dem Aufnahmezeitpunkt verknüpft. Anschließend wird in der Zeit interpoliert. Abbildung 3
(links) zeigt eine auf diese Weise generierte Tiefenverteilung in der Deutschen Bucht auf
einem 50 m-Raster zum 01.01.2006. Die rechte Abbildung gibt die zugehörige absolute Un
schärfe wieder.
Abbildung 3: Raum-zeitlich interpolierte Tiefenverteilung zum 01.01.2006 (links) und zugehörige
absolute Unschärfe (rechts)
Die absolute Unschärfe ergibt sich aus der Messunschärfe (in Lage und Höhe) und der durch
die Interpolation in Raum und Zeit induzierten Unschärfe. In einem weiteren Schritt müssen
diese induzierten Unschärfen mit den morphologischen Gegebenheiten verknüpft werden.