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Abb. 3. Wassertemperatur in den Küstengewässern der südlichen Ostsee und der Deutschen Bucht
Quellen der Messungen: Koserow, StALU Mittleres Mecklenburg, Dienststelle Rostock;
Karlshagen, Karnin und Barhöft, WSA Stralsund; Norderney und Cuxhaven, DWD; Büsum,
Schleuse Büsum
Eis- und Schifffahrtsverhältnisse an der deutschen Nordseeküste
(Vgl. Tabellen A1 und A2 sowie Abb. A1 im Anhang)
Mit der flächenbezogenen Eisvolumensumme von 0.20 m ergab der Eiswinter 2012/13 an der deutschen
Nordseeküste eine schwache Eissaison. Das Eis bildete sich ausschließlich in küstennahen Bereichen
der Deutschen Bucht meist während der zweiten Eisperiode, nur an der Nordfriesischen Küste auch
während der ersten und dritten Eisperiode. In den Häfen Tönning, Husum und Büsum und bei
Eiderdamm trat das Eis insgesamt etwa drei bis vier Wochen auf, in anderen Bereichen dauerte die
Eissaison nur wenige Tage. Die Eisdicke erreichte während der zweiten Eisperiode im Januar Werte von
5 bis 15 cm. Die große Schifffahrt verlief auch Im Eiswinter 2012/13 normal, Behinderungen traten Im
Januar für kleine Schiffe auf, vor allem Im nordfriesischen Wattengebiet und teilweise auf der Unterelbe.
Eis- und Schifffahrtsverhältnisse an der deutschen Ostseeküste
(Vgl. Tabellen A3 und A4 sowie Abb. A1 im Anhang)
Qualität der Beobachtungsdaten
Die meisten Eisbeobachter lieferten auch im Winter 2012/13 zuverlässig gute Daten. An einzelnen Tagen
mit schlechten Sichtverhältnissen oder bei krankheitsbedingten Ausfällen gab es keine Beobachtungen.
In solchen Fällen werden die Daten unter Berücksichtigung der Wetterverhältnisse und Angaben der
benachbarten Eisstationen ohne große Schwierigkeiten rekonstruiert, eventuell auftretende Fehler sind
gering. Die Meldungen von den Eisbeobachtern waren in dieser Eissaison verstärkt gefragt, da Im April