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Volltext : Jahresbericht 2011 - Energiewende auf hoher See

46  „Wir  kor

übernahm,  diskutierte  mit  den  für  Seeschifffahrt ­
  zuständigen  leitenden  Vertretern  des
Bundesministeriums  für  Verkehr,  Bau  und
Stadtentwicklung  und  der  Präsidentin  des
BSH  Monika  Breuch-Moritz  Fragen  der  weiteren ­
  Zusammenarbeit.  Schwerpunkte  der
Gespräche  waren  die  Themen  Umweltschutz
im  Seeverkehr,  Fragen  der  Schiffssicherheit
sowie  Piraterie.  BSH-Mitarbeiterinnen  und
BSH-Mitarbeiter  vertreten  das  BMVBS  in  Delegationen ­
  der  IMO  und  arbeiten  regelmäßig
in  der  deutschen  Delegation  bei  Sitzungen
der  IMO-Ausschüsse  und  Unterausschüsse
mit.  Darüber  hinaus  ist  das  BSH  maßgeblich
bei  der  Erarbeitung  von  Vorschlägen  und
Eingaben  beteiligt.  Die  Themenbereiche
reichen  von  rechtlichen  Fragen  über  Fragen
der  Schiffssicherheit  bis  hin  zu  Themen  wie
Ballastwasser  und  Bunkeröl.
Die  IMO  ist  eine  Sonderorganisation  der
Vereinten  Nationen  mit  Sitz  in  London.  Sie
hat  die  Aufgabe,  alle  nicht  rein  wirtschaftlichen ­
  Angelegenheiten  der  Handelsschifffahrt
international  zu  regeln,  die  Meeresverschmutzung ­
  durch  Schiffe  zu  verringern  und
möglichst  ganz  zu  verhüten  und  die  Sicherheit ­
  der  Seefahrt  insgesamt  zu  verbessern.
Mit  ihren  Regelungen  verfolgt  sie  das  Ziel
einer  sicheren,  geschützten  und  effizienten
Schifffahrt  auf  sauberen  Meeren  mit  gut  ausgebildeten ­
  Seeleuten.
BSH  veranstaltete  das  21.  Meeresumweltsymposium ­

Im  Auftrag  des  Bundesministeriums  für
Umwelt,  Naturschutz  und  Reaktorsicherheit
(BMU)  veranstaltete  das  BSH  in  Zusammenarbeit ­

  mit  dem  Umweltbundesamt  und  dem
Bundesamt  für  Naturschutz  das  21.  Meeresumweltsymposium ­
  in  Hamburg.  Mehr  als
450  Fachleute  aus  Wissenschaft  und
Forschung,  Verwaltung,  Umweltbehörden,
Umwelteinrichtungen  und  Politik  diskutierten
aktuelle  Themen  wie  Risiken  der  Öl-  und
Gasförderung  für  die  Meeresumwelt,  Visionen ­
  und  Strategien  zur  Zukunftsfähigkeit  der
Ozeane,  Meeresüberwachung,  Meeresnaturschutz, ­
  Entwicklungen  in  der  Seeschifffahrt
und  den  Stand  der  Umsetzung  der  Europäischen ­
  Meeresstrategie-Rahmen-Richtlinie
(MRSL).
BSH  erinnert  an  Prof.  Dr.  Günter
Dietrich
Anlässlich  des  100.  Geburtstages  des  deutschen ­
  Ozeanographen  Prof.  Dr.  Günter  Dietrich ­
  erinnerte  das  BSH  an  dessen  Verdienste
für  die  deutsche  Meeresforschung.  Der
international  renommierte  Wissenschaftler
gilt  als  Wegbereiter  der  Meereskunde  nach
dem  Zweiten  Weltkrieg  in  Deutschland.  Nach
Tätigkeit  am  Deutschen  Hydrographischen
Institut  (DHI)  von  1950  bis  1959  in  Hamburg
führte  er  als  Ordinarius  das  Institut  für  Meereskunde ­
  in  Kiel.  Er  förderte  durch  seine  Expeditionen ­
  und  Forschungen  maßgeblich  die
Entwicklung  der  Ozeanographie  in  Deutschland. ­
  Bereits  in  den  fünfziger  Jahren  forderte
und  lebte  er  eine  enge  Zusammenarbeit  aller
für  die  Ozeane  relevanten  Wissenschaften  -
auch  der  Meteorologie.  Insofern  war  er  auch
der  Wegbereiter  des  heutigen  Verständnisses ­
  von  der  Wechselwirkung  zwischen
Meeren  und  Klima.
            
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