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Full text: Jahresbericht 2011 - Energiewende auf hoher See

Im Zeichen der Energiewende - das Jahr 2011 23 
Zonierungssystem der Meere 
Dem Raumordnungsplan liegt ein Zonie 
rungssystem der Meeresgebiete zugrunde. 
Die Routen des Schiffsverkehrs, die für die 
maritime Raumordnung ermittelt wurden, 
strukturieren grundsätzlich den Plan, um 
den existierenden Verkehr zu schützen. 
Vorrang- und Vorbehaltsgebiete definieren 
besondere Nutzungsmöglichkelten des 
maritimen Gebietes und stellen sicher, 
dass der Meeresraum In Nord- und Ostsee 
effizient und nachhaltig genutzt und ge 
schützt wird. Faktoren wie Meeresboden, 
Wind, Wellen, Strömungen und Zusam 
mensetzung des Wassers sind weitere 
wesentliche Voraussetzungen für eine 
effektive maritime Raumplanung. 
2009 traten die vom BSH entworfenen 
Raumordnungspläne für die AWZ In der 
Nordsee und In der Ostsee In Kraft, nach 
dem diese vom BMVBS als Verordnungen 
verabschiedet waren. 
Europäisches Raumordnungsprojekt 
„BaltSeaPlan“ 
Auch die Europäische Union sah eine 
nachhaltige räumliche Entwicklung des 
Ostseeraums durch eine maritime Raum 
planung als dringend erforderlich an. Sie 
Initiierte 2009 das Projekt „BaltSeaPlan“ 
mit 14 Partnern aus sieben Ländern der 
Ostseeregion. Unter Leitung des BSH 
entwickelten die Partner maritime Raum- 
Raumordnungsplan für die Nordsee
	        
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