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Full text: Probenvorbehandlungs- und Analysenmethoden zur Bestimmung von Schwermetallen in marinen Schwebstoffen

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7.5. Reproduzierbarkeitsmessungen 
Ein Analysenergebnis wird durch zwei Fehlerarten beein 
flußt: systematische und zufällige Fehler. 
Systematische Fehler führen zu einer für alle Meßwerte 
gleichnamigen Abweichung vom Sollwert. Ein Analysenergeb— 
nis ist richtig, wenn es keine systematischen Fehler 
aufweist. 
Die Genauigkeit eines Analysenergebnisses ist hingegen 
durch die Versuchsstreuung gekennzeichnet, die eine 
Funktion der Reproduzierbarkeit ist. 
Das Maß für die Versuchsstreuung ist die Varianz 
s Z = (n-1)’ 1 (x r x) 2 
bzw. deren Wurzel, die Standardabweichung 
»s« ist eine Funktion zufälliger Fehler, die zu einer 
Streuung der Meßwerte in positiver und negativer Richtung 
in Form einer Gauß’sehen Normalverteilung um den wahren 
Wert führen (Retzlaff 1978). 
Sowohl die Richtigkeit, als auch die Genauigkeit der TRFA — 
Messungen wurden anhand von 3 Referenzsedimenten geprüft, 
die Genauigkeit zusätzlich auch bei den Schwebstoffmessun— 
gen ( siehe 7.1.3. ) . 
Für die Reproduzierbarkeitsmessungen wurden je drei 
Wiederholungsmessungen an drei Probensätzen durchgeführt ; 
Probensatz 1: 9 Proben Schwebstoff 
Probensatz 2: 3 Proben Schwebstoff 
Probensatz 3: 3 Proben Referenzsediment. 
Von den 3 Probensätzen wurde jede Probe dreifach gemessen. 
Aus den 9 bzw. 3 erhaltenen Standardabweichungen wurde fiip 
jeden Probensatz der Mittelwert gebildet. 
N Elemente 
Ti 
V 
Cr 
Mn 
Fe 
Ni 
Cu 
Zn 
As 
Pb 
Co 
n 
¡1 Probensatz 1 
2.6 
13,1 
4,5 
1,1 
2,5 
11,6 
5,0 
10,8 
- 
13,2 
19,4 
9 
[Probensatz 2 
1.7 
10,5 
3,9 
1,8 
1,0 
9,1 
4,8 
4,1 
3,1 
9,2 
4 .4 
3 
fl Probensatz 3 
1,9 
5,6 
5,3 
1,6 
0,9 
3,2 
4,3 
2,0 
7,6 
4,8 
7,1 
3 
Tabelle 24: Mittelwerte der Standardabweichungen aus drei Wiederholungsmessungen vor\ 
9, 3 und 3 Proben
	        
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