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Internationale Programme und Übereinkommen
Theoretische Abdeckung
durch Öibekämpfungsschiffe:
nach 3 h:
2 h Mobilisierungszeit +
max. Entfernung nach 6 h
nach 4 h:
2 h Mobilisierungszeit +
max. Entfernung nach 2 h
Mit Hilfe dieser Risikoeinschätzung wird das Projekt die möglicherweise fehlenden Bekämpfungskapazitä
ten ermitteln und vorschlagen, wie die Ostseeanrainerstaaten gemeinsam mögliche Lücken füllen können.
Der Ansatz der Nachbarregionen, Bekämpfungskapazitäten auszubauen, der bei BRISK angewendet wird,
Ist der kostengünstigste: Nachbarstaaten können Ihre Einsatzmittel „teilen“, In dem sie einen „Pool“ aus
angemessenen Bekämpfungsschiffen und -geräten für die jeweilige Nachbarregion bilden.
Darüber hinaus wird das Projekt die Entwicklung und den Abschluss von Abkommen In den Nachbarregio
nen zur gemeinsamen Schadstoffunfallbekämpfung erleichtern und beschleunigen.
Durch diese Aktivitäten wird das Projekt BRISK ganz wesentlich zur Entwicklung eines angemessenen
Vorsorgeniveaus Im Gebiet der gesamten Ostsee beitragen. Die abschließenden Projektergebnisse werden
Im Dezember 2011 erwartet.
Literatur
Deutscher, F.: Schadstoffunfallbekämpfung In Deutschland, Tagungsband 1/2008 - Neue Wege der
Schadstoffbekämpfung - Bundesanstalt für Gewässerkunde
Havariekommando: Jahresbericht Luftüberwachung 2009
Veröffentlichungen auf der Homepage
International Tanker Owners Pollution Federation (ITOPF): Oil Tanker Spill Statistics 2009