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Volltext : 35: Beobachtungen auf den deutschen Feuerschiffen der Nord- und Ostsee im Jahre 1971 sowie Monatsmittelwerte von Temperatur und Salzgehalt des Jahres 1971

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43.  Jahresbericht  Deutsches  Hydrographisches  Institut  1988

-  die  sechswöchige  Werftzeit  von  VFS  „Komet“,
-  ungünstige  Wetterverhältnisse,
-  personelle  Engpässe,
-  den  Ausfall  eines  Vermessungsbootes  wegen  schwer  zu  beschaffender  Ersatzteile
und
-  die  zeitaufwendige  Küstenaufnahme  durch  VS  „Süderoog“  zu  erklären.
Die  Vermessungsergebnisse  wurden  in  32  Arbeitskarten  dargestellt.  Mit  den  Wasser- ­
  und  Schiffahrtsdirektionen  Nord  und  Nordwest  und  den  im  Küstenbereich  tätigen ­
  Ämtern  in  Schleswig-Holstein  und  Niedersachsen  wurden  die  Ergebnisse  regelmäßig ­
  ausgetauscht.
Die  digitalen  Ergebnisse  wurden  wieder  der  Bundesanstalt  für  Wasserbau  in  Karlsruhe ­
  übergeben.
Zum  Jahresende  wurde  für  die  küstennahe  Vermessung  mit  dem  VWFS  „Atair“  ein
polares  Vermessungssystem  „Navitrack  2000“  mit  einer  Reichweite  von  ca.  5  km  beschafft. ­

Wracksuche:
VWS  „Wega“  und  VWFS  „Atair“  fanden  und  untersuchten  in  der  Nord-  und  Ostsee
92  neue  Wracks  und  Unterwasserhindemisse  (davon  31  Container).  191  bekannte
Wracks  und  Positionen,  auf  denen  Unterwasserhindemisse  vermutet  wurden,  wurden ­
  überprüft.  Außerdem  wurde  eine  Fläche  von  rd.  2000  km 2  nach  Unterwasserhindemissen
  abgesucht.  Hierbei  wurden  neben  den  üblichen  Wracksuchgeräten
(Horizontalsonar,  Side-Scan-Sonar,  Vertikallot)  auch  ein  Magnetometer/Gradiometer
  eingesetzt.  Damit  wurden  zwei  bisher  unbekannte  Wracks  gefunden  und  von
Tauchern  untersucht.  Ein  weiteres,  unter  einer  Sedimentschicht  liegendes  Wrack
wurde  magnetisch  geortet.  Das  magnetische  Wracksuchverfahren  hat  damit  seine
Leistungsfähigkeit  unter  Beweis  gestellt.
Ausbildung:
Sechs  Hydrographie-  und  Vermessungsstudenten,  darunter  ein  Niederländer,
haben  ihr  Hauptpraktikum  in  der  „Seevermessung“  abgeleistet.
Ende  Oktober  begann  ein  weiterer  dreimonatiger  Lehrgang  für  die  Fortbildung
zum  Seevermessungstechniker  (erster  Teil).
Er  umfaßte  rund  450  Lehr-  und  Übungsstunden,  die  nebenamtlich  von  geeigneten
Lehrkräften  aus  dem  DHI  und  der  Wasser-  und  Schiffahrtsverwaltung  abgehalten
wurden.  An  ihm  nahmen  insgesamt  12  Bedienstete  teil,  davon  4  vom  DHI,  5  aus
dem  Bereich  der  WSD  Nord,  2  aus  dem  Bereich  der  WSD  Nordwest  und  1  vom  Amt
für  Land-  und  Wasserwirtschaft  Heide  (Schleswig-Holstein).
Maritime  Geodäsie  und  Automation:
Neben  der  weitgehend  automatisierten  Auswertung  der  Vermessungsergebnisse
einschließlich  der  Zeichnung  der  Tiefenpunktepläne  mit  dem  Präzisionszeichentisch ­
  ARISTOMAT  308  wurden  für  die  Seevermessung  und  die  Seekartographie  geodätische ­
  Berechnungen  ausgeführt.  Für  Dienststellen  der  Wasser-  und  Schiffahrtsverwaltung ­
  wurden  in  Amtshilfe  Koordinaten  und  geodätische  Linien  berechnet
und  Hyperbelkoordinaten  umgewandelt.
Das  1987  neu  beschaffte  Digitalisierungssystem  CARIS  wurde  für  Ausbildung,  Tests
und  die  Seekartenproduktion  eingesetzt.
Das  Softwarepaket  bietet  Programme  zur
-  Digitalisierung  und  Änderung  graphischer  Daten  (CARED),
-  Darstellung  und  Zeichnung  graphischer  Daten  in  symbolisierter  Form  (STARS),
            
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