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Full text: Jahresbericht 1965

Nautische Technik 
- Seite 89 - 
von Batterien hoher Dauerleistung und einer Glühlampe mit mindestens 2 W 
Leistung der Pall; bei einem Muster, das mit einer intermittierend arbei 
tenden Gasentladungslampe ausgestattet war, wurde die Tragweite von 1 sm 
überschritten. 
d) Echolote und Navigationssehallgeräte - Die Arbeiten an Geräten zur 
Messung der Schallgeschwindigkeit im Wasser wurden auch im Berichtsjahr 
weitergeführt. Dabei konnte eine volltransistorisierte Meßsonde mit 10 cm 
Basis im Labor entwickelt und getestet werden. 
Bei den Untersuchungen zeigte es sich, daß mit einfachen gängigen 
Schaltungen Sonden aufgebaut werden können, die nur noch ein Minimum von 
Schaltelementen besitzen. Die Untersuchungen wurden auch im Hinblick auf 
wesentlich kürzere Meßstrecken als 10 cm durchgeführt, wie sie z.B. günstig 
sind bei Schallgeschwindigkeitsmessungen in Verbindung mit anderen ozeano- 
graphischen Untersuchungen. So wurden u.a. Versuche mit einer Meßstrecke 
von 1 cm und Schallfrequenzen von ca. 13 MHz aufgenommen. 
Eür die Messung der Schallgeschwindigkeit im Sediment in situ wurde ein 
neues Gerät entwickelt, bei dem Änderungen der Basislänge mittels einer 
kurz über den Meßköpfen angebrachten Traverse verhindert werden. Eine da 
bei zunächst auftretende akustische Rückkopplung konnte durch Einbau von 
schalldämmenden Materialien so weitgehend beseitigt werden, daß sich der 
Schallempfänger mit der notwendigen hohen Empfindlichkeit betreiben ließ. 
Während der beiden "Gauß"-i'ahrten im Juli und August wurde das Gerät er 
probt . 
Das System der Stromversorgung dieser Sonde hat sich voll bewährt. Die 
Signalübertragung wurde auf ca. 1 MHz verlegt und als N e gativtastung ent 
wickelt. Diese Art der Signalübertragung - im Prinzip dem beim Fernsehen 
ähnlich - hat sich als brauchbar erwiesen auch bei den für ozeanographische 
Messungen benutzten Einleiterkabeln, 
Nach Beendigung der Vermessungsperiode wurden die Echolotanlagen aller 
Vermessungsfahrzeuge des Instituts überholt und geprüft. 
3. Wissenschaftlich-technische Arbeiten. Baumusterprüfungen, 
Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der funktechnischen 
Hilfsmittel der Navigation 
a) Baumusterprüfungen von Ortungsfunkanlagen für Seeschiffe - Es wurden 
geprüft:
	        
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