„Hydrographische Nachrichten“ bekannt zu geben,
ging 1861 unmittelbar auf das neu gegründete
Hydrographische Bureau über. Im März 1869 ersetzte
man die „Hydrographischen Nachrichten“
durch die „Nachrichten für Seefahrer“, die zunächst
als lose Beilage zu der Berliner Wochenzeitschrift
„Preußisches Handels-Archiv“ erschienen. Da aber
diese Zeitschrift in den Kreisen der Reeder und
Kapitäne wenig bekannt war, blieb die Verbreitung
gering. Erst nachdem die „Nachrichten für Seefahrer“
vom 1. Juli 1870 ab als preiswertes Beiblatt
zum Marineverordnungsblatt und später zu der
Zeitschrift „Annalen der Hydrographie und der
maritimen Meteorologie“ — dem seinerzeit gemeinsamen
Organ des Hydrographischen Bureaus und
Zum Dienstsebtaueh,
„See Sp)
Nachrichten tfär Seefahrer.
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Historische Wurzeln |
der Deutschen Seewarte — veröffentlicht wurden,
stieg ihre Verbreitung und wurden in der Öffentlichxeit
besser wahrgenommen. Seit dem Jahre 1883
erscheinen die „Nachrichten für Seefahrer” wöchentlich
als selbständige, vom Hydrographischen
Dienst herausgegebene Veröffentlichung in Heftform.
Zur leichteren Berichtigung der Unterlagen an
Bord werden unter jeder Mitteilung die jeweils betroffenen
Seekarten und -bücher aufgeführt. Dabei
wurden für jene Seegebiete, für die keine deutscher
Karten und Bücher zur Verfügung standen, ausgewählte
fremdländische (zumeist britische) Veröffentlichungen
berücksichtigt, sodass man von einem
weltweiten nautisch-hydrographischen Nachrichtendienst
sprechen konnte.
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Deckblatt zur deutschen Admiral 242
Ostsee, Bottenwiek
Herausyegeben
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Gedruckt und in Vertrieb bei E, S, Mittler & Sohn
Königliche Hoftuchhandhmg md Hofbuchdruckerei
Koclhatrafse 68— 71.
Nachrichten für Seefahrer aus dem Jahr 1901 und eines der ersten Deckblätter für Seekarten