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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Schlenzka: Wissenschaft], Forschungen auf d, Ausreise S. M. S, »Möwe« nach Südwestafrika usw, 13 
schnittliche Breite des Rückens jn diesem zweiten Teile schwankt zwischen etwa 
70 und 200 km, seine durchschnittliche Tiefe beträgt etwa 2500 m. Seine bisher 
bekannte geringste Tiefe wird durch die 936 m Lotung auf der Valdivia-Bank 
dargestellt. Die gewaltigen Ausdehnungen und Erhebungen des Rückens ver- 
anschaulichen sich durch Vergleich vielleicht besser, Bei mehr als doppelter Längen- 
ausdehnung wie unsere Alpen weist dies unterseeische Gebirge Höhen auf, die 
sich bis zu 3800 und 4000 m über den Meeresboden erheben und mehrfach 
Böschungswinkel von 41/2° aufweisen. Weil es wahrscheinlich erschien, daß der 
Rücken bei der Walfisch-Bucht an den afrikanischen Kontinentalsockel. ansetzte, 
erhielt er nach seinem ersten Bekanntwerden die Bezeichnung »Walfisch-Rücken«, 
Fig. 5. . 
Der nordöstliche Teil des Walfisch-Rückens., 
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Tiefen in Metern 
aufrechtstehende Zahlen (4275) 
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Aber schon die Lotungen des »Planet« hatten nachgewiesen, daß dieser Anschluß 
an das Festland nördlicher. zu suchen sei. Unsere Lotungen sollten diesen 
Anschluß näher festlegen und diese Aufgabe gelang auch vollkommen. Auf 
südlichem Kurse wurden bis zum Erreichen der auf der deutschen Seekarte in 
19° 54’ Süd und 10° 9’ Ost eingetragenen Tiefen unter 2000 m ausschließlich 
Tiefen über 4000 m gefunden und zwischen Station 45 und 46 ein sehr steiler 
Aufstieg des nördlichen Randes des Walfisch-Rückens festgestellt. Das in der See- 
karte (Fig. 5) eingezeichnete Plateau entspricht annähernd der tatsächlichen Aus- 
dehnung, ihr Abfall nach Süden verläuft bis zu den 4000 m-Tiefen der Kapmulde, 
jedoch sanfter. als im Norden. Wenn.man den durch die Planetlotungen 1906 ge- 
gebenen Verlauf der Tiefenlinien betrachtet, so muß man unbedingt auf den An- 
schluß des Walfisch-Rückens an die erwähnte Platte schließen, deren Übergang zum 
Küstenschelf durch die bereits‘ vorhandenen Lotungen nachgewiesen ist. Noch 
ein anderer Beweis dürfte für die Richtigkeit dieser Annahme sprechen: ‚wenn
	        
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