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Volltext: 18: Beobachtungen auf den deutschen Feuerschiffen der Nord- und Ostsee im Jahre 1961 sowie Monatsmittelwerte von Temperatur und Salzgehalt des Jahres 1961

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Port Phillip mit den Häfen Melbourne und Geelong. ein Schiff vorbeifahren will, wird der Bagger so nahe als möglich nach der Seite des Fahrwassers verholen. Schiffe, die im Hopetoun-Kanal auf Grund kommen, müssen dieselben Signale zeigen wie sie für den Süd-. und Westkanal vorgeschrieben sind, Ankerplatz im Geelong-Innenhafen. Schiffe finden geeigneten Ankerplatz 3 Kblg nördlich von den Geelong-Ladebrücken auf 8,2 m (4'/, Fad.) Wasser über weichem Schlickgrund, der mit Sand und Lehm vermischt ist. Um bei steifen Winden nicht ins Treiben zu geraten, muß man jedoch dem Schiffe große Ketten- Jänge geben. Schiffe können außerdem auch irgendwo im Hafen auf etwa 9.1 m (5 Fad.) Wassertiefe ankern; es besteht jedoch die Vörschrift, daß Schiffe im Hafen vermuren müssen, weshalb sie sich mit einem guten Muringsschäkel ver- sehen sollten. Kapt. C. Schönewitz ankerte mit seinem Schiffe »Helios«, ehe er an die Ladebrücke holte, 3 Kblg nördlich von der Yarra-Ladebrücke, Hafenanlagen in Geelong, Etwa 1 Sm westlich von der Limeburners-Huk erstreckt sich die Yarra Wharf 247m weit in den Hafen hinaus;. sie hat an der Ostseite und auf der äußeren Hälfte an der Westseite 7.0 bis 7.6 m (23’ bis 25’) Wasser längsseit. An jeder Seite von ihr befindet sich eine kleinere 137 m lange Ladebrücke, die bis zu 1.8 und 2.1 m (6’ und 7’) Wassertiefe hinausgebaut sind, 230m westlich von der Yarra Wharf ist die Mooraboot Wharf. Dieselbe ist 90m lang, 40m breit und bietet an beiden Seiten Schiffen bis zu 6,1 m (20°) Tiefgang bequeme Liegeplätze. 60m westlich von ihr ist die Railway Wharf. Diese Brücke ist 256m lang, 13m breit, mit 7,6m (25’) Wassertiefe an ihrem Außenende. Zwei Verholtonnen liegen in ihrer Nähe, die eine auf 7.9m (26) Wassertiefe 1 Kblg nördlich von ihrem Außenende, die andere auf 7,3 m (24’) östlich vom Kopfe der Brücke. Eine kleine, 52 m lange Brücke mit 2.1 m Wasser längsseit bei Niedrigwasser erstreckt sich von der Limeburners-Huk nordwärts. Eine 561 m lange Brücke erstreckt sich von der Henry-Huk in nordöstlicher, eine zweite, 366 m lange in westlicher Richtung. In der Nordwestecke der Corio- Bucht befindet sich die 165 m lange Hutton-Wharf mit 2.4 m (8) Wassertiefe bei Niedrigwasser an ihrem Außenende. 1'/, Sm nördlich von dieser befindet sich eine 143m lange Brücke mit 8.5 bis.9.1 m (28’ bis 30’) Wasser bei Niedrig- wasser längsseit an ihrer äußeren Hälfte. Diese Brücke wird von den Gefrier- werken zum Verschiffen benutzt. Eine 34m lange, an ihrem Kopfe L-förmige Brücke befindet sich !/„ Sm nördlich von ihr; sie hat bei Niedrigwasser 7,3 m Wasser längsseit. 1!/, Kblg östlich und südlich von dem Kopf der Ladebrücke der Gefrierwerke ist je eine Verholtonne auf 9,1 m (30'’) Wassertiefe ausgelegt. Löschen und Laden geschieht an den Brücken. Man muß vom Anker- platze aus gewöhnlich mittels Verholleinen an die Brücken holen, wenn nicht gerade ein Schlepp- oder Küstendampfer im Hafen liegt, der zur Hilfeleistung geheuert werden kann. Das Verholen mit Leinen ist manchmal eine sehr zeit- raubende Arbeit, da man nur bei schönem stillen Wetter verholen kann. ‚Es ist schon vorgekommen, ‚daß Schiffe tagelang auf eine solche Gelegenheit warten mußten, Gelegentlich glückt es, daß man mit Hilfe der Segel von der Lade- brücke nach dem Ankerplatze verholen kann, Ballast wird an der Yarra-Brücke mit Hilfe von Arbeitsleuten vom Lande mittels Dampfwinden auf die Brücke geworfen, von wo das Schiff den Ballast fortzuschaffen hat, Es können 180 bis 200 t per Tag gelöscht werden. Für das Löschen des Ballastes ist 1sh 2d per t, für das Wegfahren 8d per t, als Brückengeld. 3 d per t zu bezahlen, An dieser Brücke erhält man auch Stiffning Weizen. Die Übernahme derselben . kostet 1 d per Sack, Geladen wird an der Eisenbahnbrücke, Auf S. »Hassia« wurde die Ladung mit elektrischen Elevatoren übergenommen, es konnten 400 t mit 2 Gängen per Tag geladen werden. . Es wird im allgemeinen ‚nur bis 5hN ge- arbeitet, für jede Stunde darüber ist pro Mann 7'/, d Überstundenlohn zu be- zahlen. Im übrigen kostet das Übernehmen einer Weizenladung 1sh 3d per f. Ist ein Schiff beladen, so muß es, wenn irgend möglich, von der Brücke wegholen. Bootslandungsstelle. Die Boote legen an den Brücken an. Schiffs- boote werden jedoch zum Verkehr mit dem Lande nicht gern benutzt, da man Gefahr läuft. daß die Leute desertieren. 319
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