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Full text: 7: Beobachtungen auf den deutschen Feuerschiffen der Nord- und Ostsee im Jahre 1954

Abb. 1 
Jen Stromverhältnissen des Ortes, an dem das Feuerschiff aus- 
liegt usw., und diese Faktoren, da sie in die einzelnen Beobach- 
tungen jedesmal mit verschiedenem Gewicht eingehen, von den 
Feuerschiffsbeobachtern nicht berücksichtigt werden können. 
In den nachfolgenden Tabellen ist jeweils der Mittelwert aus 
Beginn und Ende der beobachteten Kenterzeit angegeben. Beim 
Drehsinn bedeutet „r‘“ im Sinne des Uhrzeigers, „1‘“ im entgegen- 
gesetzten Sinne. 
Wassertemperatur. Die Beobachter wurden angewiesen, die 
Temperatur des Oberflächenwassers täglich um 08 MEZ sowie 
zusätzlich bei Spring-, Nipp- und mitilerer Tide zweimal am Tage 
zu je zwei aufeinanderfolgenden Stillwassern zu messen. Die 
Beobachtungstage für die Spring-, Nipp- und mittlere Tide wurden 
den Beobachtern im voraus angegeben. Die Temperaturmessung 
erfolgie mit einem „Wasserschöpf-Thermometer“ (s. Abb. 2), das 
Thermometer in halbe Grade Celsius geteilt. 
In den nachfolgenden Tabellen sind die 08*-Werte der Ober- 
Hächentemperatur Tag für Tag eingetragen. Die Temperatur- 
messungen zur Spring-, Nipp- und mittleren Tide folgen in neben- 
stehenden Spalten, Welche der Beobachtungen beim Kentern von 
Flut- auf Ebbstrom erfolgte und umgekehrt ergibt sich aus der 
Eintragung „HW“ bzw. „NW“ in der Spalte „Temperatur“. und 
zwar bedeutet „HW“ das Kentern von Flut- auf Ebbstrom und 
„NW“ das Kentern von Ebb- und Flutstrom. Der Temperaturwert 
steht mit dem Beobachtungsdatum in einer Zeile. Die Zeit, zu der 
beobachtet wurde(Zeitangabe in MEZ), 
steht oberhalb des Temperaturwertes, 
die Kenterungsbezeichnung unterhalb 
desselben. In den einzelnen Monaten 
sind die Maxima und Minima der 
Oberflächentemperatur durch Unter- 
streichen kenntlich gemacht. 
Auf F.-Sch. „Borkumriff“ wurde 
an jedem Sonnabend um 08" MEZ 
mit dem Isolierwasserschöpfer nach 
Petterson die Temperatur in 5m, 10m, 
15m und 20m Tiefe sowie eben über 
dem Boden gemessen. — In die Tabel- 
len sind die Temperaturwerte der ein- 
zelnen Tiefenstufen monatsweise mit 
Angabe des Datums eingetragen. 
Salzgehalt, Bei jeder Temperaturmessung wurde eine Wasser- 
probe entnommen und der Salzgehalt im chemischen Laboratorium 
des Deutschen Hydrographischen Instituts mit einer Genauigkeit 
von + 0,02%»o bestimmt. 
In den Tabellen sind die Salzgehaltswerte jeweils neben den 
Temperaturwerten veröffentlicht. — In den einzelnen Monaten 
sind die Maxima und Minima des Oberflächensalzgehaltes durch 
Unterstreichen hervorgehoben. 
Abb. 2 
B. Ostsee 
Die Art zu beobachten und zu veröffentlichen ist im allgemei- 
nen dieselbe wie auf den Nordseefeuerschiffen; es bestehen nur 
folgende Ausnahmen: 
Wind, Seegang und Strom. Die Beobachtungen erfolgten alle 
4 Stunden, um 04*, 08, 12* MEZ. . 
Wassertemperatur und Salzgehalt. Die Beobachtungen der 
Oberflächentemperatur und die Entnahme der Wasserproben zur 
Bestimmung des Oberflächensalzgehaltes wurden täglich um 08% 
MEZ gemacht. Außerdem wurden auf dem F.-Sch. „Fehmarnbelt“ 
täglich zum gleichen Termin in den Tiefenstufen 5m, 10 m, 15m, 
20 m und 25 m sowie eben über dem Boden mit dem Isolierwasser- 
schöpfer nach Peitersson die Temperaturen gemessen und Wasser- 
proben entnommen. 
In den nachfolgenden Tabellen sind sowohl bei den Ohberflächen- 
werten der Temperatur und des Salzgehaltes als auch bei den 
Werten der einzelnen Tiefenstufen die Maxima und Minima eines 
jeden Monats durch Unterstreichen kenntlich gemacht.
	        
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