In Abbildung 40 sind die Konzentrationsverläufe für die Herbizide Diuron, Metolachlor und
Terbutylazin für die Jahre 2012 und 2013 an vier Stationen in der inneren Deutschen Bucht
dargestellt. Diuron zeigte relativ gleichmäßige Konzentrationen und an keiner Station
erhöhte Werte nach dem Hochwasser (Juli und September 2013). Die Stoffe Metolachlor
und Terbutylazin waren im Juli und Sept.2013 deutlich gegenüber dem Vorjahr und dem
Mai 2013 erhöht und zwar an den Stationen EIDER, URSTR2 und SYLT1. In den
nördlicheren Stationen (URSTR2 und SYLT1) waren die Konzentrationen im Sept. 2013 am
höchsten, während auf der Elb-nächsten Station (EIDER) die September Konzentrationen
bereits gegenüber den Juli-Werten wieder abgenommen hatten. Dies lässt sich mit den
Durchgang der Hochwasserwelle gut interpretieren und ist in Übereinstimmung mit den
Ausbreitungsmodellierungen (s.u.). Auf Station STG16 war wiederum für keinen der Stoffe
eine Erhöhung zu beobachten, da diese Station durch die Elbehochwasserwelle nicht
beeinflusst wurde.
—^DIURON METOLA — TERBAZ
—^DIURON METOLA — TERBAZ
DIURON METOLA — TERBAZ
Abbildung 40: Verlauf ausgewählter Herbizid-Konzentrationen an exemplarischen Stationen der
Deutschen Bucht im Zeitraum 2012 und 2014(Werte in ng/L).