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Volltext: 52, 1933/34

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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte. — 52. Bd. Nr. 1. 
und ostpreußische Seenplatte und der Fläming wirken Fronten modifizierend. Hierbei kommt es auf der 
Leeseite bei präfrontalem Föhn (Abb. 5) besonders zur Auflösung der unteren Wolkensysteme und z. T. 
Abb. 5 
auffälligem Anstieg der Temperatur, während auf der Luvseite bei postfrontalem Stau (Abb. 6) je nach 
Kaltfront mit praefronfalem Niederachlagagebiet und Gebirgütau. 
Höhe und Längserstreckung der Gebirge z. T. erhebliche Verstärkungseffekte im Wolken- und Hydro- 
meteorenfelde (H. Seilkopf 48) zu verzeichnen sind. Ferner werden schwache, besonders obere Fronten 
häufig durch orographische Verhältnisse regeneriert oder z. T. überhaupt erst als Front erkennbar, und 
speziell Gebirgsketten können sogar Fronten bildend wirken. Hierbei ist besonders an die orographische 
Zyklogenese an der Warmfront bei der sogenannten Skagerrak-Zyklone (J. Bjerknes und H. Solberg 8 
und 9) und bei der Norditalien-Zyklone —- dem Resonanztief (v. Ficker 20) über Oberitalien — gedacht. 
(Vgl. „Skagerrak-Zyklone“ und „Resonanztief über Oberitalien“ im Kapitel V, Seite 55.)
	        
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