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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 41 (1913)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1913. 
Die Apparate standen nicht immer frei dem Wind und Wetter ausgesetzt, 
Einwandfrei waren die Verhältnisse nur bei Wind von der betreffenden Seite. 
Im anderen Fall befanden sich die Apparate aber im Windschutz und waren 
außerdem noch der heißen Luft der Maschinenraumschächte ausgesetzt. Es 
bildeten sich auch Luftwirbel, die Asche und Staub aus dem Maschinenraum 
heraufführten und die Apparate bedeckten. Bei stark achterlichem Wind lieferte 
ferner der Schornstein seine Beiträge, Da nicht fortgesetzt die Aufstellung ge- 
wechselt werden konnte, ergaben sich mancherlei Mißstände. Es wurde fort- 
laufend beobachtet und notiert, wie die jeweiligen Verhältnisse waren, so daß 
eventuell Beobachtungen ausgeschaltet werden können. Nach Möglichkeit sollten 
aber derartige Messungen auf Seglern ausgeführt werden, 
Die Beobachtungen selbst wurden in derselben Art wie früher aus- 
geführt. Morgens um 6% wurde das Gefäß gefüllt und eine Wasserprobe in 
Fläschehen mit Gummistopfen zurückgestellt. Um 6h abends wurde mit einer 
Pipette gleichfalls eine Probe unternommen und morgens das Gefäß entleert, so 
daß also zwölfstündige Verdunstungsmessungen vorliegen. Die Proben wurden 
alle paar Tage titrimetrisch auf Salzgehalt untersucht, die Berechnungen dann 
wie auf den früheren Fahrten ausgeführt. Um 6% V,, 12% und 6h N. wurden die 
meteorologischen Beobachtungen — Temperatur mit ABßmannschem Aspirations- 
psychrometer — angestellt und ferner fortlaufend Wind- und Wetteränderungen 
notiert. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 zusammengestellt. Die Ver- 
dunstungswerte sind unkorrigiert. 
Tabelle 1. 
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25,9 
25.7 
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60 
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11, 26 
03 0.9 
0.9 | 25 
05 , 15 
LAS 
0,97 
17 
16 
18 
5 | 
12 
39,5 | 
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33 
31 
28,9. 
27 | 
25 
29.4 
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23 
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Bemerkungen: !) Abends relative Feuchtigkeit 96°. später trockener. ?) Sonniges Wetter; 
nachts Wind stärker, feuchte Luft, % Vormittags Smutt; nachts sehr feucht, *) Vormittags Smutt; 
nachmittags sonnig. 5) Am Gefäß häufig keine Bewegung; viel Kohlenstaub. % Viel Kohlenstaub im 
Gefäß, 7) Gefäß im Windschatten, Regenhöen, ®) Schr sonniges Wetter, sehr trockene Luft tagsüber. 
9, Tagsüber sehr sonniges Wetter, schr trockene Luft, Winde flauer, 1!) Sonnig, frischer Wind, 1) Sonne 
verschleiert; Wind wechselnd; nachmittags feucht : 9 bis 9% N. r Wind 8. 12) Tagsüber starker Wind 
am Gefäß (10 bis 11 m/sec) 111,4 N, r. 2) Sehr sonniges Wetter, trockene Luft, nachts desgl. 
14) Sonnig und warm; beim Gefäß mehrfach kein Wind, !% Sonniges Wetter: nachts Regenböe. 
16) Sannie. trackenes Wetter, frischer Passat 
Einige Angaben über den allgemeinen Reiseverlauf und das Wetter 
seien weiter vorangeschickt. Die Beobachtungen begannen nach Aufstellung der 
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*) Die Windstärke ist angegeben, wie sie am Standort des Gefüßes (Gef.) gefühlt und wie sie 
über dem Meere geschätzt wurde.
	        
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