Mackay.
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der Küste liegt. Die Ostkante dieses Riffes wird durch eine rote Tonne ge-
kennzeichnet.
Vom Südosten kommende Schiffe können nach Passieren der Pine-Insel
(21° 39’ S-Br. und 150° 14’ O-Lg.) auf nordwestlichem Kurse außerhalb der
Beverley-Gruppe entlang laufen und nachher nördlich von der Insel Prudhoe
auf westlichem Kurse die Reede vor der Pioneer-Mündung ansteuern. Steuert
man nördlich von der Insel Prudhoe westwärts, so sei man sehr vorsichtig, um die
Klippen South Overfall und Overfall zu meiden, Die erstere ist 1.5 m hoch und
liegt 1!/, Sm westlich von dem Nordwestende der Insel Prudhoe, die letztere
liegt 3 Sm nordwestlich von demselben Punkte und ist 4.6 m hoch. Sehr zu be-
rücksichtigen ist auch der starke Gezeitenstrom, der mit großer Geschwindigkeit,
der Flutstrom nach Süden, der Ebbstrom nach. Norden, an der Ost- und West-
küste der Insel Prudhoe entlang und über die Overfall-Klippen setzt; er erreicht
bei Springtiden bis zu. 3 Sm Geschwindigkeit in der Stunde, Vor dem Ostende
der Insel Prudhoe ist auch starke Sromkabbelung und zwischen den Overfall-
Klippen ist kabbeliges Wasser mit zahlreichen Stromwirbeln. An die Overfall-
Klippen darf man der starken Gezeitenströme halber nicht näher als auf !/, Sm
hinanlaufen.
Laufen Schiffe nördlich von der Beverley-Gruppe entlang und durch die
Prudhoe-Durchfahrt, so ist die Lloyd-Untiefe 1 Sm südsüdwestlich von dem west-
lichen Ausläufer der Double-Insel, und weiterhin die Prudhoe-Untiefe zu meiden,
die sich vor der Südwestseite der Insel Prudhoe beinahe 1 Sm weit in südlicher
Richtung erstreckt. Zwei einzelne 6.4 m-Stellen liegen außerdem noch weiter
südlich; die äußerste davon liegt 1%, Sm vom Strande der Insel. Die Lloyd-
Untiefe meidet man, wenn das Penn-Inselchen in der Peilung rw. 131.5° (mw.
SOzO) durch die Inseln Keelan und Henderson verdeckt wird. (Siehe Ansicht B
auf der Brit. Adm-Krt. Nr. 347.) Auch in der Nähe des Reid-Inselchens muß
man vorsichtig navigieren, um die Klippen zu meiden, die sich von ikrem Süd-
ostende !/, Sm weit erstrecken; die äußerste dieser Klippen ist bei Hochwasser
überflutet.
Die Gezeitenströme sind in diesem Fahrwasser sehr zu berücksichtigen.
Sie setzen stark zwischen den Inseln der Beverley-Gruppe durch und verursachen
dort manchmal starke Stromkabbelung. Ihre Geschwindigkeit schwankt zwischen
1’, und 3 Sm in der Stunde, Der Flutstrom setzt nach SW, der Ebbstrom nach
NO. Der erstere ist namentlich zu berücksichtigen, wenn man nördlich von der
Beverley-Gruppe entlang läuft.
Laufen Schiffe südlich von den Inseln Digby und Noel nach der Prudhoe-
Durchfahrt, so sind zunächst die Untiefen Tupper und Beaver zu meiden, die
westlich und westnordwestlich von der Insel Noel liegen. Man klart beide, wenn
man Clump Hill an der Nordseite der Middle Percey-Insel in rw. 110.5° (mw.
0S07/,O)-Peilung mit dem südlichen Ende der Insel Noel in Linie hält. (Siehe
Ansicht C auf der Brit. Adm-Krt. Nr. 347.) Zu. berücksichtigen ist auch, daß
2 Kblg vom Südende der Knight-Insel die kleine spitze Charles-Klippe liegt, die
bei halber Flut überflutet ist; 3 Kblg westlich vom Renou-Inselchen ragt die
gefährliche spitze Jack-Klippe 1.5 m aus dem Wasser.
Die in der Nähe des Festlandes nach Norden führende Coaster-Durchfahrt
kann nur von Ortskundigen benutzt werden. .
Kommt man näher an die Küste südlich von der Einfahrt zum Pioneer-
Flusse, so meide man das Hay-Riff, das sich von der gleichnamigen Huk 1/, Sm
weit in nördlicher Richtung erstreckt.
Vom Norden her halte man bei Nacht das weiße Hauptfeuer von Flat Top
in einer westlicheren Peilung als rw. 205° (mw. SzW1/„W). Man passiert dann
östlich von der Llewellyn-Untiefe und bleibt klar von der Untiefe vor dem Slade-
Inselchen und vom Dangerous-Riff. Vom Süden kommend bleibt man klar von
dem Hay-Riff, wenn man im weißen Sektor des Leuchtfeuers auf Flat Top bleibt,
d. h. dieses Feuer nicht nördlicher als rw. 327° (mw. NW®%/,N) bringt. Läuft man,
um zwischen den Inseln Round Top und Flat Top zu ankern, nördlich von der
Round Top-Insel entlang, so muß man die spitze Taroba-Klippe meiden, die !/, Sm
Ann. d. Hydr. usw. 1913, Heft IL 3