Meißner, O.: Korrelation der Temperaturen von Berlin und Leipzig usw.
Korrelationsfaktoren,
-
Berlin T./t .
100k | D.F. | Str. | D:S
Leipzig Tjt
J00k : D.F. | Str. | D:S
a. Differenz T./t Se
100k | D.F. | Str. | D:S_
46
„2
AN
36 +40 0.90
5 7 0.72
9 12?‘ 0,78
35 45 0.78
+25 . 4151 422 0.71
„12 | 10 15 0,67
„26 16 21 0.76
_15 . 19 97 0.71
+ 3
+ 53
‘0
x 8 0.88
; 22, 0.68
- 53 0.76
8 nun! om
al
ZZ
% 2
„21
x 15
0.71
1.14
2.63
+76
117 :E 23
+14 +16
0.83 0.70
0.79
: 0.08
- 6
20
: 16%
4,83
1.05
61
w
3
x
ft
Dr
4.03
+ 0.02
3
22
15%
99
3,75
7 |
-14
+ 1072.
0.73 i
+7
+14
+11
0.78
0,71
+ 0.08
+ 0.06
4 0.05
& 2
0.82 |
2 £
0,89
0.60 | 0.50 0.57 ° 2— 0.240 | 0.93 | 1.00 —
030 ° A025 0.28 — 12020 ; 0.46 + 0.50 | —
100 | 084 0.65 | —
40.50 | 40.42 | 40,38 | —
zu erwarten hat; vielleicht besser als die mittleren Fehler. Daß die Werte der
Tab. 8 im allgemeinen kleiner sind als in Tab. 7, ist nur zum Teil Zufall; zum
Teil liegt es an der Phase der Jahresperiode, die ja auch nach Tab. 8 gegenüber
Tab. 7 „zu klein“ gefuhden wird. Es ist auch dies ein Beispiel, wie Zusammen-
ziehungen (und natürlich erst recht Glättungen, sog. „Ausgleichungen“) Perioden
verfälschen können. Hauptsächlich, um diese ja nicht unbekannte Sache an
einem Beispiel zu zeigen, ist dieser Abschnitt eingerichtet.
9. Schlußbetrachtungen, Die Schwierigkeiten, die Untersuchungen Vvor-
stehender Art entgegenstehen, sind mannigfacher Art. Einzeln herausfallende
Werte vergrößern nicht nur den durchschnittlichen und mittleren Fehler, sondern
verschieben auch die Phase in gar nicht unbeträchtlichem Maße, was z. B. für
die Vergleichung mit äußeren bedingenden Faktoren eine verhängnisvolle Rolle
spielen kann! Die Fehlerverteilung weicht von der zu erwartenden oft beträcht-
lich ab!); die so unbedingt nötige Bestimmung der Unsicherheit beruht aber
gerade auf dem Fehlergesetz. Wenn man die Formeln der Kollektivmaßlehre?)
zu Hilfe nimmt, oder andere neuerdings erfundene sinnreiche rechnerische Hilfs-
mittel, so muß man sich doch immer vor Augen halten, daß auch diese keine
größere Genauigkeit erzielen können als den Werten an sich inne-
wohnt. Die Elimination anderer Perioden, als die man untersuchen will, ist
oft unmöglich, aber sie stören erheblich, wenn im Mittel ein Rest von ihnen
steckt, der durch die Mittelung nicht weggehoben ist. Die Zusammenfassung
von Monaten zu Jahresmitteln unterschlägt den oft sehr merklichen „jährlichen
Gang“ der Monate und gibt nur eine „Restwirkung“, die meist auf dem Über-
schuß der Winter- gegenüber den Sommermonaten (in unseren Breiten) besteht.
Die Streuungen und mittleren Fehler können, eben wegen jener oben erwähnten
herausfallenden Einzelwerte, nicht als völlig genügendes Unsicherheitsmaß an-
gesehen werden, sondern sind in solchem Falle entschieden zu hoch. Ohne ein
gewisses „Taktgefühl“ kommt man also bei derartigen Untersuchungen nicht
aus. Diese Blütenlese von Schwierigkeiten ist noch lange keine vollständige,
doch sei es damit genug.
10. Das Schrifttum ist an den geeigneten Stellen erwähnt; eine volle Wieder-
gabe aller ähnlichen Untersuchungen. würde Seiten füllen, ohne dem Leser
wesentlich zu nützen.
/) Als Beispiel, wie auch bei reiner Zufallsverteilung oft scheinbare systematische Abweichungen
vorkommen, seien die Dezimalen der Zahl x genannt, in deren ersten 30 Stellen: 3.14159265358979-
32384162643383279 . .. keine einzige Null vorkommt. — 2) Z. B. die Werke Bruns, Kollektivmaßiehre;
Czuber, Wahrscheinlichkeitsrechnung (beide bei Teubner, Leipzig) und zahlreiche andere (auch zwei
kleine Bände des Verf. im gleichen Verlag).