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Full text: 70, 1942

Range, P.: Das Klima von Kuibis in Deutsch-Südwestafrika. 
Jeren Bewohner in wohlbewässerten Gärten des schönen Klimas von Herzen 
Iroh sind. 
Das Klima der westlichen Hochflächen des Namalandes, für das Kuibis ein 
gutes Beispiel bildet, ist durchaus gesund. Auch in starken Regenjahren tritt nie 
Malaria auf. Die Trockenheit der Luft läßt die Hitze nicht unangenehm werden; 
kühle Nächte erlauben angenehme Ruhe. Der fast stets klare Himmel und die 
warme Sonne wirken erheiternd auf das Gemüt. 
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Über die Temperaturen der Berliner Sommer von 1771 bis 1900. 
Von Otto Meißner, Potsdam. 
(Hierzu Tabellentafel 24 mit Tabellen 1, 6 bis 14, 19 bis 21.) 
1. Für die folgende kleine Monographie sind die Werte aus Hellmanns 
„Klima von Berlin, II Teil. Lufttemperatur“!) benutzt. Jedoch habe ich erst 
mit 1771 angefangen und vor Beginn der Gronauschen Beobachtungen die von 
Beguelin anstatt der um über 1° zu hohen Brandschen benutzt?). Über zu warme 
und zu kühle Sommer hat zwar Hellmann selber schon geschrieben; ich habe 
jedoch diese Arbeit nicht benutzt und insbesondere durch Angabe der Streuungen 
und ausgedehnte Verwendung der Korrelationsfaktoren, wenn auch nur in ein- 
facher Form, die Untersuchung exakter zu führen gesucht. 
2. Jahrzehntemittel der Sommermonate und der Sommer in Berlin von 1771 
bis 1900. Zunächst habe ich Jahrzehntemittel der Berliner Sommermonate und 
Sommer von 1771 bis 1900 gebildet; dabei aber die Abweichungen der Tempe- 
raturen vom Gesamtmittel gegeben, das am Schluß numerisch angegeben ist. 
Ferner enthält die Tab. 1 die Differenzen der Monate voneinander, die natürlich 
nicht mit den Differenzen der Spalten 2 bis 4 der Tab, 1 identisch sind®). Unter 
den Werten stehen jeweils die Streuungen. In den Spalten: Differenzen und 
Korrelationsfaktoren sind die Monate mit ihrer Nummer (Juni = 6 usw.) be- 
zeichnet. Bei den Korrelationsfaktoren steht in der jeweils 2, Zeile das Ver- 
hältnis der Streuung der Differenzen der Monatsmitteltemperaturen zu dem 
theoretisch sich aus dem der Einzelmonate ergebenden; in den letzten Zeilen 
sind diese Werte fett umrandet. Str., sind die quadratischen Abweichungen 
(Streuungen) der Jahrzehntewerte (also die jeweilig 1. Zeile) vom Mittel. Str., sind 
die arithmetischen Mittel der Streuungen der Einzeljahrzehnte (2. Zeile der 
Tabelle). Ihre Streuungen sind mit Str., bezeichnet. Ferner ist D. A., die durch- 
schnittliche Abweichung der Jahrzehntemittel der Temperatur, Vh. ihr Verhältnis 
zu der zugehörigen Str... Ganz Entsprechendes gilt für D.A., und die folgende 
Zeile. k(t) ist der „zeitliche“ Korrelationsfaktor für die Abweichung der Jahr- 
zehntetemperaturen vom Mittel; für die Str., ist er gleichfalls gegeben. Korrelations- 
faktoren (im folgenden mit Kff. abgekürzt) sind auch für die Monatsdifferenzen 
gegeben; sie sind voneinander nicht unabhängig. Die „Folgezahlen“ betreffen 
die Reihenfolge der drei Sommermonate jedes Jahres, nach der Höhe ihrer Mittel- 
temperatur. Bezeichnet wieder, wie in Tab. 1 6 den Juni usw., so ergeben sich 
sechs Möglichkeiten der Reihenfolge, die in sog. „lexikographischer“ Reihenfolge 
sind: 678—687—768—786—867—876. In der Spalte „Folgezahlen“ sind nun die 
Häufigkeiten dieser „Permutationen“ in der oben angegebenen Reihenfolge an- 
gegeben; ihre Summe beträgt jedesmal 10. 
3. Bemerkungen zu Tab. 1: Die Mitteltemperaturen selbst. Über die Extreme 
der Zehnjahresmittel der Monats- (und Sommer-) Temperaturen unterrichtet die 
beifolgende kleine Tab. 2a. Auch die Extreme der Streuungen sind angegeben. 
+4) Veröffentlichung des Preußischen Meteorologischen Instituts, Berlin 1910. — %) Über das 
Verhältnis der Brandschen, Beguelinschen und Gronauschen Beobachtungen zueinander vgl, 
eine kleine Arbeit des Verf. in der Met. Zsch. 1941, S. 421. — %) Sie lassen sich natürlich leicht 
aus ihnen berechnen, wenn man die Differenzen der Mittelwerte bildet (Spalte: Mittel der Tab. 1).
	        
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