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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 70 (1942)

Kleinere Mitteilungen, 
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fMimmels. Darunter sind, gleichfalls in großer Höhe, sehr zarte, nebelartige 
Schleier zu sehen. Über der Kordillere lagern dichtere, große Ac mit ange- 
deuteten Linsenformen, Nach N und NW hin sind die Ac in mehreren Schichten 
fein zerfasert. — 10h; Am Lager weht bei t, 16.7° (12.0°), R 57% ein unruhiger 
Hauch aus wechselnden Richtungen. Bei Bedeckung 5 beträgt die Sichtweite 
80 km. Der ganze Himmel ist mit sehr leichten, ci-artigen und zerfaserten Ac 
überzogen, die sich im SE bis etwa 5° über den Horizont zu einer scheinbar 
geschlossenen, gelblichweißen Decke verdichten, Dort im SE liegen darunter 
stärkere blaugraue Ac, Die hohen Wolken scheinen aus nördlichen Richtungen, 
vielleicht aus NW heranzuziehen. — 12b:; t, beträgt am Lager 23.2? (14.4°), 
R 37%, die Bedeckung hat sich auf 3 verringert, die Sicht blieb unverändert. 
Lichte, zerzauste Ac breiten sich über den ganzen Himmel. Im SE ist eine Se- 
Bank mit einzelnen hellen Cu-Köpfen entstanden. Dahinter ist der Himmel 
völlig von einer weißen, as-artigen Ac-Schicht verdeckt, Es ist heiß und die 
Sonne sticht, Aus SE erhebt sich ein etwas erfrischender Wind mit Stärke 2. 
Die zerzausten Ac, über denen stellenweise noch Ci filosus liegen, ziehen noch 
immer aus N bis NW herauf. — 15.30h:; In einer weiten Lichtung am Kamme 
(530 m) beträgt t, 16.6°. Die Kimm ist leicht diesig, doch über ihr steht diesmal 
keine. Sc-Bank. Trotz Sonnenschein ist es bei leichtem südlichen bis südwest- 
lichen Winde (3) angenehm frisch. — 17b; Im Walde am Kamme (600 m) beträgt 
t, 13.5%°. — Eine Viertelstunde später bilden sich in dem von SW mit Stärke 2 
in den Kammsattel hereinziehenden Luftstrome etwa 8 bis 10m über dem 
440 bis 480 m hohen Grunde einzelne Camanchaca-Fetzen, Diese lösen sich 
nach Überschreiten der Paßhöhe (480 m) sofort wieder auf. Die See glänzt bei 
tiefstehender Sonne heller als der Himmel und ist im sichtbaren Abschnitte 
nebelfrei. Die Sichtweite über Land beträgt etwa 80km. Leichte, weiße Ac 
bedecken */.„„ des Himmels, Dr. G. H. Schwabe. 
2, Wissenschaftliche Wettbewerbe der Gesellschaft für Zeitmeßkunde 
and Uhrentechnik. Der elfte Wettbewerb 1941/42 endete mit der Auszeichnung 
der Arbeiten Ing. Wilh. Huth: „Die Reinigung von Uhren und Feingeräten“, 
Dr.-Ing. H. Bock: „Zur Theorie des Spiralfeder-Rückers der Uhren“ und Dipl.-Ing. 
J., Görner und W, Hubert: „Elektromechanischer Schwinger mit Schrittschalt- 
werk“. Angekauft wurden die Arbeiten Karl Schmidt und O. Sickert: „Über 
eine elektrische Uhr“ und Willfried Ryll: „Die Beschreibung des Aufbaues 
einer akustisch-elektrischen Zeitwaage“. 
Die Gesellschaft schreibt nunmehr den zwölften wissenschaftlichen Wett- 
bewerb 1942/43 aus, zu dem die Teilnahme für jedermann offen ist. Ein festes 
Thema wird nicht vorgeschrieben, doch wird u,a. auf folgende Themen hin- 
gewiesen, deren Bearbeitung gegenwärtig besonders wichtig erscheint: 
1. Besteht eine Möglichkeit, die Großzahlforschung in der Uhren- 
technik anzuwenden? 
Erwünscht ist insbesondere eine wahrscheinlichkeits-theoretische Untersuchung über etwaige Gesetzmäßig- 
keiten der Häufigkeit von Federbrüchen, über die Ausschußkontrolle in der Fabrikation, „Schwachstellen‘“- 
Forschung bei Uhrwerken. 
2. Die Bearbeitung von Austausch- und Kunststoffen in der Uhr- 
werks- und verwandten Feinwerkstechnik. 
Es soll nicht die Anwendungsmöglichkeit der nenen Stoffe für verschiedene Uhrwerksteile behandelt 
werden, sondern die Frage der Abänderung der Konstruktionen, der Werkzeuge, der Maschinen und der 
Betricbsbedingungen (Schnittgeschwindigkeiten, Werkzeugwechsel usw.) bei Einführung der neuen Werk- 
stoffe, insbesondere auch von Zink- und Leichtmetallegierungen, in die Serienfahrikation von Uhrwerken, 
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Die wasser- und luftdichte Uhr. 
Die wasserdichte Uhr ist in den letzten Jahren erheblich verheasert worden. Es handelt sich dabei um 
mehr als um eine Mode- oder Reklamesache, denn von technischen Standpunkt kann man die wasser- 
lichte Uhr ansehen als eine Zwischenstiufe auf dem Wege zur luftdichten Uhr, und diese wird sich immer 
mehr als ein Bedürfnis herausstellen, nicht nur für Räume mit süuregeschwängerter Lutt, z.B. im U-Boot, 
sondern auch in der freien Atmosphäre. Schon allein durch die Wärmeschwankungen findet ein steter 
Luftaustausch zwischen Innen- und Außenluft statt. Damit gelangen feinster Staub und schädliche Gase 
‚z. B. bei der Armbanduhr Hautausdünstungen, Parfüm usw.) in die Uhr, Sie beeinträchtigen die Halt- 
barkeit des Öles und damit die Lebensdauer der Uhr. Dancben spielt die Gangänderung durch Luftdruck- 
inderung (wenigstens für Gehrauchsuhren mittlerer Qualität) eine untergeordnete Rolle. Erwünscht ist 
eine Zusammenstellung der Mittel, die bisher angewendet sind, eine kritische Würdigung ihrer Brauchbar- 
keit und der Entwicklungsmöglichkeiten. Insbesondere ist das Augenmerk zu richten auf Aufzug und 
Leigerstellung (mechanisch oder elcktrisch).
	        
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