accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: 70, 1942

173 
punkt gg unter 45° bzw. 135° und wenden sich allmählich gegen den Pol zu. 
Für 9 = 0° ist die Kurvengleichung g=11. 
Um die Rosenabweichungen klein zu halten, wird man den Kartenmittelpunkt 
so wählen, daß er etwa in die Mitte des darzustellenden Gebietes zu liegen kommt, 
damit die Distanzen d zwischen ihm und dem Peilort möglichst klein werden. 
Unter dieser Annahme läßt sich die allgemeine Form (Gl. 5) für tg (a — a’) in 
Potenzen von ö= tg br = sin 2x entwickeln und man erhält dann 
$g (a — a’) = 6 (sin 2 (a — z) + sin 2z) 
_— T (sin 4 (a — z) + sin 4 z) 
+ $& (sin 2 (a —z) + sin 2 z) (1 + sin 2 (a — z) — sin? z) (1 — sin 2 (a —z) + sin 2z) 
© ö*sin 2a [(cos 2 (a — z) + cos 2z)? — cos 2a]. 
3 
Setzt man ö= tg? Ts = T- tg? 1’, so wird 
ı1— a’ = ug 1’ (sin 2 (a — z) + sin 2z) 
> tg3 1’ (sin 4 (a — z) -+ sin 4z) 
Sr tg5 1’ (sin2 (a—z) 4 sin2z) (1 sin2 (a—z) —sin2z) (1 —sin 2(a—z) -+sin2z) 
as , 
Spa tg' 1 ( 0.0.0404) 
Immler, W,: Peilrosen in Funkortungskarten, 
wobei d und a — a’ in Bogenminuten erscheinen, Die Maximalwerte der Glieder 
treten dann ein, wenn die Sinusse in den Klammern jeweils 1 werden, die Klammern 
3 
selbst also 2 werden. Dann ist der Maximalwert des ersten Gliedes -S-tg 1’, des 
4 6 
zweiten Gliedes be tg* 1’, des dritten Gliedes we tg 1‘. Die Tabelle gibt Aufschluß 
über die Größe dieser Maximalwerte. Erstrebt man also einen bestimmten Ge- 
nauigkeitsgrad in der Aufstellung der 
verzerrten Rose, so ersieht man aus der 
Tabelle, bis zu welcher Entfernung die 
Einzelglieder der Entwicklung von Be- 
deutung sind. Soll der Genauigkeits- 
grad der Rose 0.1’ betragen, so benötigt 
man das erste Glied von einer Distanz 
d = 0,5° an. Erst bei d = 8° wird das 
zweite Glied bemerkbar, das dritte Glied 
gar erst nach d= 20°. Bei einer in 
der Rose erstrebten Genauigkeit von 1’ 
wird das erste Glied bald nach einer 
Distanz von d= 1° von Einfluß, das 
zweite Glied erst bei d= 15° und das 
äritte Glied erst bei d = 25%. Genügt 
gine Genauigkeit von 0.1° = 6’, so ändert 
sich an der äquidistanten Rose nichts 
bis zu einer Distanz d = 3°, von da ab 
wirkt das erste Glied, das zweite Glied 
arst bei d= 23° und das dritte Glied 
erst bei d= 35°. Schreibt man in der 
gebrauchten Karte für die Ortung eine 
bestimmte Ortungsgenauigkeit, etwa von 
1 km, vor, so richtet sich die Genauig- ‘ 
keit der eingezeichneten Peilrosen nach der Entfernung zwischen Peilort und 
angepeiltem Ort, Für eine Genauigkeit von 1 km beträgt die Rosengenauigkeit 
bei 60 km, 120 km, 180 km, 240 km, 300 km .... entsprechend 1°, 30, 20, 15,
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.