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Volltext: 70, 1942

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1942. 
Schrifttum, 
1. H. R. Neumann, Messungen des Aerosols an der Nordsee, Ger], Beitr. Geophys.. 56, 49 bis 91, 1940. 
2. V. Hagemann, Methoden zur Bestimmung der (iröße der Nebel- und Wolkenelemente, Gerl. 
Beitr. Geophys., 46, 261 bis 282, 1936, 
3. H. G. Houghton, On the measurement of drop size and liquid water content in fogs and elouds; 
Papers in phys. Oceanography and Meteorology, Mass. Inst, of Techn., Vol. 6, Nr. 4, 1938. 
4. F. Albrecht, Untersuchungen der E'emente der Wolken und des Regens, Handbuch meteor. 
Instr., Kleinschmidt, 1935, 262 bis 267. 
5. F, Albrecht, Ablagerung von Staub aus stıömender Luft, Physik, Zischr., 32, 48 bis 56, 1931. 
6. H. Lipp, Über die Ausmessung von Glorien und über die Ausmessung des hyperbelförmigen 
Nebelbogens, Met. Ztschr., 50, 161 bis 165, 1933. 
7. F, Mierdel, Experimentelle Untersuchungen üher Beugungserscheinungen in homogenen Nebeln 
bei durchgehendem und reflektiertem Licht, Beitr. Phys. fr. Atm,, 8, 95 bis 100, 1919, 
8, St. Kneusel, Die Größe der Wolkenelemente, Met. Ztschr. 52, 64 bis 67, 1935, 
9. W. Findeisen, Die kolloidmeteorologischen Vorgänge bei der Niederschlagsbildung, Met. Zischr., 
55, 121 bis 138, 1938, 
10. H, Köhler, Zur Kondensation des Wasserdampfes in der Atmosphäre, Geophys. Publ, Vol. 2, 
Nr. 6, 1921, 
11. S. Nukiyama und Y. Tanasama, Ein Versuch zur Flüssigkeitszerstäubung mittels Luftstrom, 
Trans. Soc. Mech. Eng. Japan, 4, 86 bis 93 und 138 bis 143, 1988. 
Die Jahresmittel der Temperaturreihe von Prag. 
Erste Mitteilung über statistische Untersuchungen an der 165jährigen Temperaturreihe 
von Prag. 
(1. Fortsetzung.) 
Von W, Portig, Deutsche Seewarte, 
Grundsätzliche Zwischenbemerkung. Infolge einiger Anfragen, die nach Erscheinen des ersten 
Teils an mich gerichtet wurden, sehe ich mich veranlaßt, einige Bemerkungen, die erst im Schlußwort 
erscheinen sollten, schon jetzt zu bringen. 
Es gibt zwei wesentlich verschiedene Arten, sich statistisch mit meteorologischem Beobachtungs- 
material auseinanderzusetzen, Die eine besteht darin, daß man das langjährige Material einer Station 
ohne bestimmte Zielsetzung nach allen Richtungen hin untersucht, wie es im Rahmen dieser Arbeit 
geschehen soll. Die andere Methode untersucht bestimmte Erscheinungsformen, z. B. eine bestimmte 
Periode o.ä. an zahlreichen Stationen und versucht, durch den Vergleich auch mit anderen meteoro- 
logischen Elementen die Ursache und die verschiedenen Spielarıten dieser Erscheinung zu ergründen. 
Die eine Arbeitsmethode schließt normalerweise die andere aus, da selten ein und derselbe Wissen- 
schafter die Arbeitskraft und geistige Beweglichkeit aufbringt, beide Verfahren mit genügender Gründ- 
lichkeit zu meistern. Das gilt insbesondere dann, wenn der Verfasser hauptberuflich anders geartete 
Aufgaben zu erfüllen hat, wie es jetzt wohl der Normalfall sein dürfte, 
Leider lockt die Methode des geographischen Vergleichs mehr Bearbeiter an, da sie leichter 
Ergebnisse liefert, und zwar Ergebnisse, die — da sie unter einer bestimmten Problemstellung gewonnen 
wurden — sich häufig in einzelne klare Grundsätze formulieren lassen. Die Methode birgt aber die 
große Gefahr für die Wissenschaft in sich, daß dadurch eine Reıbe von Phänomenen unbeachtet, bleibt, 
Die vorliegende Arbeit befaßt sich also bewußt nur phänomenologisch mit der Temperaturreihe von 
Prag, und sie soll in erster Linie dazu dienen, den Forschern, die die Behandlung einer einzelnen 
Erscheinung bevorzugen, Anregungen und Material in die Hand zu geben. Diese Arbeitsweise bedingt 
es, daß die Literaturhinweise sehr spärlich sind, und daß eine Fülle von E'’gentümlichkeiten auf- 
gezählt wird, deren inneren Zusammenbang man meistens ncch nicht sieht. 
Zu bemerken ist noch folgendes: Im Anschluß an die Kearbeitung der Jahresmittel ist die Be- 
arbeitung der Jahreszeiten- und Monatsmittel geplant und teilweise auch schon begonnen. Die ersten 
Abschnitte erscheinen also schon, bevor die Ergebnisse der späteren vorliegen. Dadurch läßt es sich 
nicht immer vermeiden, daß gelegentlich ein fallengelassener Faden später wieder aufgenommen wird 
und daß ein Ergebnis unter anderen Gesichtspunkten noch einmal gebracht wird, Das gilt ins- 
besondere für die Brückner-Schwankune., 
E. Perioden. 
Es gibt verschiedene Typen von zeitlichen Wiederholungen eines gewissen 
Zustandes oder einer Zustandsänderung. Da gibt es zunächst Fälle, in denen 
der zeitliche Abstand zweier aufeinanderfolgender gleicher Ereignisse oder Zu- 
stände ewig der gleiche bleibt. In diesem Fall spricht man von persistenten 
Perioden, Diese persistenten Perioden sucht man besonders gern, da sie eine 
genaue Vorhersage für einen beliebigen Zeitpunkt ermöglichen. Daneben gibt 
es den Fall, wo zwar die Abstände zwischen zwei gleichartigen Ereignissen 
genau gleich sind, wo sich aber die Reihe der Wiederholungen nicht unbegrenzt
	        
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