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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 70 (1942)

Diem, Max: Messungen der Größe von Wolkenelementen. 145 
Hl. Ergebnisse. 
1. Kränze und Glorien, 
In Bodennebelfeldern wurden neun Messungen an Kränzen durchgeführt 
(Tab. 2). In der Tab. 2 und den späteren bedeutet @’ den Halbmesser des beob- 
achteten Ringes abzüglich des Halbmessers der Lichtquelle, r den Halbmesser 
der daraus errechneten Tropfen. Es ergaben sich Tropfenhalbmesser zwischen 
8 und 27 u. Die Werte lie- 
gen wesentlich höher als Tabelle 2, Tropfenhalbmesser r in x aus Kränzen in Bodennebeln. 
z. B. die von St. Kneusel (6) 
in Talnebeln beobachteten 
Daten, Zum Teil dürfte 
die Ursache in der Beob- 
achtungsart von Kneusel 
liegen, der bei der mi- 
kroskopischen Bestimmung 
der Fallgeschwindigkeit der 
Tropfen nur solche kleiner 
15 u-Halbmesser erfaßte, 
Doch können die Unter- 
schiede auch durchaus auf örtlichen Verschiedenheiten beruhen, wie schon an- 
fangs erwähnt wurde. 
Tabelle 3, Tropfenhalbmesser r in x bel mehrfachen Glorien auf Wolkenoberflächen. 
Tag 
‚Wolke! @& | 
Pa 
T | Ta 
Fa 
Bemerkungen 
12.11.39 
11. 4.40 | 
St 
Se 
7015 
10 30 
0 40 
0 00 
20 40 
30 Yy 
30 00 
20 1(Y 
39 45 
4° 30 
5° 10 
20 107 
59 00 
3° 20’ 
4° 50° 
20 Q0Y 
8.9 
8.0 
2,5 
100 
1,5 
3 
9. 
8.1 
7.1 
1: ,€ 
7. +4] AB 
14. 3.41 As 
ztw. 3fache Glorie 
„9 
ztw. 4fache Glorie, nicht zu 
yermessen 
auch Untersonne beobachtet 
17. 3,41 
29. 4.41 
14 8, 
17. 7 
DO 10.41 
FE 
\ 
n 
2° 09’ 
5° 15 
AO £ 7 
zo: 4 
oO 15 
30 997 
'o 40 
No Bf 
Oo £/ 
40 MY 
veim Eintauchen weißer Nebelb. 
sehr farbprächtig 
NS 
A 8 
= 7 
Tab. 3 gibt diejenigen 
Glorienmessungen, bei de- 
nen mindestens zwei Ringe 
beobachtet wurden. Es 
handelt sich dabei aus- 
schließlich um Messungen 
an Glorien um den Flug- 
zeugschatten auf einer Wol- 
kenoberfläche. Trotz der 
relativ ungenauen Vermes- 
sung bewegen sich die 
Unterschiede der r,, r, bzw. 
rz in denselben Grenzen 
wie bei Lipp (e). Es zeigt 
hierbei ebenso wie bei den 
einfachen Glorien (Tab. 4), 
daß die mittlere Tropfen- 
größe der Wolkenoberfläche 
im allgemeinen recht gleichartige Werte annimmt, die etwa zwischen 4 und 10 &- 
Halbmesser liegen. Irgendwelche Unterschiede sind nicht zu erkennen, die eine 
Tabelle 4. Tropfenhalbmesser r in u bei einfachen Glorien 
auf Wolkenoberflächen.
	        
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