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Full text: 70, 1942

Franssila, M.: Über den Wärmehaushalt eines Binnensees. 139 
Seeboden. Um 18% ist die Temperatur in den obersten Wasserschichten (zwischen 
der Oberfläche und 1 m Tiefe) um etwa 2° gestiegen. Tiefer wird die Erwär- 
mung rasch kleiner. In 2 m Tiefe beträgt sie 0.21°, in 6 m Tiefe nur 0.04°, und 
in 8 m Tiefe ver- 
schwindet sie ganz. 
Die großen Tempe- 
raturveränderungen 
in der Sprungschicht 
rühren nicht von 
der täglichen Er- 
wärmung her, son- 
dern sind teils auf 
vertikale Mischung, 
teils auf horizontale 
Strömungen zurück- 
zuführen. Man kann 
darum annehmen, 
daß die in der Ab- 
bildung schraffierte 
Fläche die Erwär- 
mung von 6h bis 18h 
gibt. Mit dieser An- 
nahme erhält man 
für die vom See auf- 
genommene Wärme- 
menge 323 g cal/cm?, 
Dieser Wert ist also 
aus Messungen berechnet, die 
nur an einer Stelle ausgeführt 
sind. Wie schon früher erwähnt 
wurde, sollte man eigentlich B 
über den ganzen See integrieren. 
Weil unsere Messungen aber in 
der Mitte des Sees ausgeführt 
sind, darf man annehmen, daß 
man durch dieselben ziemlich 
gute Mittelwerte für B bekommt. 
Für die Strahlungsbilanz 
von 6h bis 18h wurde der Wert 
466 g cal/cm? erhalten. 
In Tab. 1 wird die Verti- 
kalverteilung der potentiellen 
Temperatur und des Dampf- 
druckes in zwei Windgeschwin- 
digkeitsgruppen (v< 3.4 und 
v > 3.5 m/sek) einzeln für die 
stabile und die labile Gleich- 
gewichtslage der Luft gegeben. 
Diese Vertikalprofile können 
durch Interpolationsformeln von 
der Form 
(9) d=a+biz+7, 1" und 
/19) e=W +bieE re) 
sehr genau ausgedrückt werden. In der Tabelle werden auch 
a, b, zo und 1i/n bzw. a’, b”, z’ und 1/n’ für jedes Profil gegeben. 
1/n und 1/n’, die hauptsächlich die Form der Kurven (9) und 
sind merkbar von der Gleichgewichtslage der Luft abhängig. 
die Konstanten 
Die Konstanten 
(10) bestimmen, 
Es ist auch zu
	        
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