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Full text: 70, 1942

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1942, 
Grundschichtung: Homogene Schichtung. 
Temperatur und Salzgehalt bleiben 
konstant. 
Dichte und Salzgehalt bleiben, ab- 
gesehen von einer geringen durch 
den Wasserdruck bewirkten Zu- 
nahme, konstant, 
Schnitt in Richtung von Punkt A (Abb. 5) nach links unten auf der Dichtegleichen. 
Thermische—saline Dichtezunahme, Temperatur fällt stark, 
Salzgehalt fällt schwach. 
Dichte bleibt konstant, 
Schallyeschwindigkeit fällt stark. 
> 
Schnitt in Richtung von Punkt A nach links, 
Thermische Dichtezunahme. 
Temperatur fällt stark, 
Salzgehalt bleibt konstant. 
Dichte steigt schwach, 
Schallgeschwindigkeit fällt schwach. 
der Schallgeschwindigkeitsgleichen, 
Temperatur fällt schwach, 
Salzgehalt steigt stark. 
Dichte steigt stark, Schallgeschwin- 
digkeit bleibt konstant. 
3. Schnitt in Richtung von Punkt A nach oben Jinks auf 
Thermische--saline Dichtezunahme, 
Temperatur bleibt konstant, 
Salzgehalt steigt stark, 
Dichte steigt stark, Schallgeschwin- 
digkeit steigt mäßig. 
Schnitt in Richtung von Punkt A nach rechts oben auf der Dichtegleichen. 
Saline— thermische Dichtezunahme. Temperatur steigt stark, 
Salzgehalt steigt mäßig. 
Dichte bleibt konstant, 
Schallgeschwindigkeit steigt stark. 
Im Gesamten gesehen ergibt sich hier wieder die uns bereits bekannte Tat- 
sache, daß unter den in der Natur vorhandenen Grenzbedingungen die Schall- 
geschwindigkeit in besonders starkem Maße von der Temperatur, die Dichte 
Schnitt in Richtung von Punkt A nach oben. 
Saline Dicehtezunahme. 
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‚Bi. 21°39. SESEM 0’ E. Kiemer Belt. 
Abb, 9. Verteilung von Temperatur, Salz- 
gehalt, Dichte und Schallgeschwindigkeit 
unter natürlichen Verhältnissen im Meere. 
»Princess” 481915 48°2YN. 62°3FW. St.Lorenz Golf. 
Abb, 10. Verteilung von Temperatur, Salz- 
gehalt, Dichte und Schallgesehwindigkeit unter 
natürlichen Verhältnissen im Meere. 
200 m, 
dagegen vom Salzgehalt abhängig ist. Noch erheblich klarer und eindrucksvoller 
gehen diese gegenseitigen Beziehungen aus den in der Natur wirklich vorhandenen 
Verhältnissen hervor, wovon uns Abb. 9 und 10 einige auf Grund von Serien- 
messungen gewonnene Beispiele liefern. Hierbei wurden Temperatur und Salz- 
gehalt nach den üblichen Methoden im Meere selbst gemessen, während die 
entsprechenden Dichtewerte dem Tabellenwerk von K. Kalle und H. Thorade 
(1940) entnommen und die Schallgeschwindigkeitswerte aus den Fluchtentafeln 
von K. Kalle (1941) abgegriffen wurden. Vor allem erwähnenswert ist, daß die 
Dichtesprünge durchaus nicht mit den akustischen Sprungschichten identisch zu
	        
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