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Full text: 70, 1942

30 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1942. 
3. Die Dezembernummer 1939 von „Monthly Weather Review“ ging leider verloren, so daß ich den 
Winter 1939/40° nicht mehr mitverwenden konnte, 
4. Z.B. F. B. Groissmayr: „Säkulare Klimaschwankungen und deren erfolgreiche Anwendung 
zur Vorhersage der Dürre- und Hitzeperiode 1933/31, Ann. d, Hydr., Febr. 1936, S. 54, und 
„Eine 24jährige Witterungsperiode‘“, Ann, d. Hydr., März 1937, S. 126, usw. 
” B. Groissmayr: „Beziehungen der Sommerwitterung im nördlichen Alpenvorland mit dem 
Vorwetter‘“ (Met. Z. 8, 1933, S. 303), — F. B. Groissmayr: „Die Bedeutung der Witte- 
rungsperioden für die langfristige Vorhersage‘. Ztschr, f. angew. Meteorol., 56. Jahrg., 1939 
Heft 1, 8. 14. 
6. Bulletin de l’Observatoire de Talence (Memery), 15 jauvier, 1935, S.3 ... „Flammarion avait 
signal& une serie pluvieuse terminEes par le chitfre 6“, 
/. A. Wagner: „Klimaänderungen und Klimaschwankungen‘“, F, Vieweg, Braunschweig 1940. — 
F. B. Groissmayr: „Säkulare Klimaschwankungen“. Ann, d, Hydr., Februar 1936, — 
R. Scherhag: „Die gegenwärtige Milderung der Winter und ihre Ursachen“, Ann. d. Hydr.. 
Juni 1939, und „Die Krıwärmung des Polargebietes‘‘. Ann, d, Hydr., Februar 1939, usw. 
8. F. B. Groissmayr: „Eine 24jährige Witterungsperiode“. Ann. d. Hydr., März 1937. 
9. S. ad 7: „Die Erwärmung des Polargebiets‘“‘, 
10. S. ad 9: „Die Erwärmung des Polargebiets“, S. 61. 
11. F. B. Groissmayr: „1936, Das Jahr höchster Kontinentalität in U.S. A.“ Ann. d. Hydr., 
„Juli 1939, 8. 374. 
12. Die Daten sind dem „Mitteleuropäischen Witterungsbericht‘“ der Staatlichen Forschungsstelle für 
langfristige Witterungsvorhersage in Bad Homburg v.d. H, entnommen, 
13. S. ad 11, S. 375. 
14. S. ad 11, S, 375. 
15. R. Scherhag: „Die Erwärmung des Polargebiets“ (s. oben), S. 61 für t. — R. Scherhag: „Eine 
bemerkenswerte Klimaänderung über Nordeuropa“. (Die Eisdaten sind der Figur 1 entnommen.) 
16. A. Wagner: „Eine bemerkenswerte 16jährige Klimaschwankung‘“, Sitzungsber. d. Akademie d, 
Wissenschaften in Wien, math.-naturwiss. Klasse, Abt, IIa, 133, Bd., 5. und 6. Heft, 1924. 
17. Ann. d, Hydr., 1939, Heft 1, S. 24. 
18. F. B. Groissmayr: „Eine 50jährige Periode der Wintertemperatur im Nordseeraum‘“. Ann, d, 
Hydr., September 1938, S. 462 bis 466). 
19. Dr. L. Mecking: „Die Periodizität der Eisbedeckung in der Davis-Straße‘“, Ann. d. Hydr., 1939, 
Heft 1, S&. 24. 
Kleinere Mitteilungen. 
1. Klimatographische Witterungsschilderung. Nr. 163: Chile. — Aus der 
Sammlung des überseeischen meteorologischen Dienstes der Deutschen Seewarte, — 
Witterungsverlauf an einem Herbsttage in Puerto Puyuhuapi?). Beob- 
achtungstag: 16. April 1940. 
Ins Auge fallende Kennzeichen des westpatagonischen Herbstes sind vor 
allem die Laubfärbung in den hohen Sommerwäldern und die häufigen und 
unerwarteten Entwicklungen trüben Regenwetters, Die schon im Sommer geringe 
Stabilität von Schönwetterperioden ist noch kleiner geworden, Ein Beispiel für 
einen solchen Wetterumschlag bietet der 16. April 1940. 
Der Vortag brachte bei vorherrschender Acu-Bedeckung kühles und schönes 
Herbstwetter. Wolken in hohen und niederen Lagen schienen zu fehlen. Am 
Abend-Beobachtungstermin (21%) war tı von einem Tagesmaximum von 10.0° be- 
reits auf 4.7° gesunken. Bis auf einige kleine Wolkenspuren, lockere feu-artige 
Flöckchen, die mitten über dem Tale in geringer Höhe standen, war der Himmel 
klar und frei. Auch der schwache Lufthauch aus NNE deutete auf Beständig- 
keit des Wetters. Die Nacht war kalt und still, die Lufttemperatur sank auf 0.7°. 
Am 16, April um 6*h füllen dichte und ziemlich gleichförmige Nebelmassen 
die Fjordniederung, Die Sicht in dieser Richtung beträgt etwa 40 m. Nach N 
sind zwischen lichteren Schwaden stellenweise Baumwipfel in 3 km Entfernung 
noch gut erkennbar. Nur in unmittelbarer Bodennähe lagert ein dichterer Dunst. 
Farbenlos sind die Bergumrisse ringsum deutlich sichtbar, Mit einem leisen 
Hauch aus S bis SE schieben sich gegen 7b dichte unregelmäßige Schwaden 
vom Fjorde her in den Talgrund, Darüber scheint der Himmel noch wolkenlos 
zu sein. Boden und Rasen sind von Reif bedeckt, nur an Stellen, die gegen 
Ausstrahlung geschützt sind, und an Gewässerrändern liegt starker Tau. — 
1) Wegen der Lage von Puerto Puyuhuapi siehe den Aufsatz des Verf. „Über das Klima 
im Küstengebiet von Südchile“ in Ann. d. Hydr. usw. 1939, S. 30ff, Weitere Klimatogr. Wittrgs- 
schldrg. des Verf, aus Puerto Puyuhuapi siehe Ann, d. Hydr, usw, 1939, S. 152 ff; 1940, S. 363: 
1941. S. 339,
	        
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