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Full text: 69, 1941

10 Die aufd. Stationen d. Forschungsschiftes „Altair“ ausgreführten 0zeanogr. Reihenmessungen. 
Forschungsgemeinschaft bei den Mechanischen Werkstätten von Marx & Berndt 
(Berlin) neu beschafft, 14 vom Marine-Observatorium und 10 von der Deutschen 
Seewarte als Leihgabe überlassen worden waren, Die Schöpfer bewährten sich 
wiederum, nur vereinzelt traten Undichtigkeiten an den Hahnverschlüssen auf, 
die vom Bordmechaniker (Herrn Vits) meist behoben werden konnten. Nur 
ein Schöpfer ging durch Berührung mit dem Schlingerkiel beim Aufhieven ver- 
ljoren, Dicht hinter der Serienmaschine war ein schrankartiges Gestell für 
32 Wasserschöpfer (Abb. 5) aufgebaut worden, in welchem die Instrumente 
senkrecht griffbereit hinter rasch zu öffnenden Halterungen standen und nach 
erfolgter Serienmessung sogleich zum Abfüllen wieder bereitgestellt wurden. 
An druckgeschützten Umkippthermometern standen an Bord des 
‚Altair“ 67 Stück, meist vom Muster D.A.E. (Hersteller Richter & Wiese in 
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4hb. 5 
Gestell für 32 Serien- Wasserschänpfer 
(davar Dr. G. Neumann. 
Berlin) zur Verfügung, davon 11 in !/„,°-Teilung mit Meßbereich —2° bis +9° 
12 desgleichen mit Meßbereich +3° bis +13°, der Rest für die Benutzung in 
den oberen Schichten in !/„°-Teilung mit Meßbereichen zwischen —2° und 
420° bzw. 428° Die Instrumente, von denen 20 neu beschafft wurden, 17 aus 
den Beständen des Instituts für Meereskunde, je 15 aus denen des Marine- 
Öbservatoriums und der Deutschen Seewarte stammten, wurden vor und nach 
der Expedition im Institut für Meereskunde durch Dr, GG. Neumann einer 
Nullpunktsprüfung unterzogen. Über jedes Thermometer war — neben den 
amtlichen Prüfungsergebnissen der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt — 
ein genaues Protokoll über alle an ihm gemachten Erfahrungen und Kontrollen 
angelegt worden, so daß unzuverlässige Thermometer rasch erkannt und aus 
dem reichen Vorrat durch geeignetere ersetzt werden konnten. Die im übrigen 
hervorragenden Eigenschaften der Richterschen Umkippthermometer ermög- 
lichten, von dem auf der „Meteor“-Expedition geübten Verfahren der gleich. 
zeitigen Verwendung von zwei Thermometern in jeder Tiefe abzugehen und aus 
Gründen des Zeitgewinns nur jeweils ein Instrument abzulesen. Aus dem gleichen 
Grunde wurde die Anpassungszeit auf sieben Minuten herabgesetzt. Nur ein 
Instrument ging verloren. 
An offenen Umkippthermometern (druckungeschützten) zum Zwecke 
der thermometrischen Tiefenmessung besaß die Expedition 23 Stück vom Muster 
D.A.E, (Richter & Wiese), davon 14 in 4/,,°-Teilung mit Meßbereich — 1° bis 
-+30° und neun Stück in !,°-Teilung mit Meßbereich 0° bis 460°. Hiervon
	        
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