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Full text: 69, 1941

Kleinere Mitteilungen, 
403 
6. Leitan, H., Über die Zeit- und Höhenabhängigkeit des Austauschkoeffizienten im Tagesgang 
innerhalb der Bodenschicht, Gerlands Beitr, z. Geophys. 57 (1941), 171, ; 
7. Johnson und Heywood, An investigation of the lapse rate of temperature in the lowest hundred 
metres of the atmosphere. Geophvs, Mem, Meteor, Off. London, .9 (1938), No, 77. 
$. Best, Transfer of beat and momentum in the lowest layers of the atmosphere. Geophys, Mem. 
65 (1935). | 
9, Steinhauser, F., Tempersturschichtung und Windstruktur in Bodennähe, Meteorol, Z. 52 
(1935), 439, . 
10. Koschmieder, H., Dynamische Meteorologie. 2. Anfl. Leipzig 1941. 8.291, 
Kleinere Mitteilungen. 
Jahrfünftmittel des jährlichen Ganges der Ostseestationen des Geo- 
dätischen Instituts Potsdam für 1936 bis 1940. Wie für die früheren Jahr- 
fünfte (Lustren) gebe ich auch diesmal die Konstanten des jährlichen Ganges 
der Ostseestationen des Geodätischen Instituts Potsdam, nach den Veröffent- 
lichungen in dieser Zeitschrift, für 1940 nach dem Manuskript, für dessen Über- 
lassung ich dem Abfeilungsvorsteher am Institut Prof, Mühlig hiermit danke*). 
Es handelt sich um die mYapelle 1. Jahresmittel des Wasserstandes der Ostsee- 
Stationen: Travemünde (Tra}, stationen des Geodätischen Instituts Patsdam. 1936—1940. 
Marienleuchte auf Fehmarn Einheit mm; Abweichungen von N N. Bere Streuung DA, 
(Ma), Wismar (Wi), Warne- Tationsfaktors g =— mittlerer eher, Sta? Stra, sche Text. 
münde (Wa), Swinemünde a 7m T — 
(Swi), Stolpmünde (Sto) und 
Pillau (Pi). Arkona ist aus 
verschiedenen Gründen auf- 
gegeben; dort besitzt jetzt die 
Seewarte einen Pegel. 
Da in dem letzten Jahr- 
fünft wiederholt bei fast allen 
Stationen längere oder kür- 
zere Störungen eintraten, habe 
ich die Konstanten des jähr- 
lichen Ganges nicht wie sonst 
für die Einzeljahre, sondern 
nur für das Mittel berechnet!). Zunächst sind in Tab. 1 die Abweichungen des 
Wasserstandes von NN gegeben. Seit 1959 werden sie vorschriftsmäßig auf 
—5.000 über NN angegeben; dies ist also für Tab, 1 zu berücksichtigen (aber 
nur für diese). 
Außer den Streuungen (quadratische Abweichungen) sind auch die durch- 
schnittlichen Abweichungen (D. A.) vermerkt und beider Verhältnis, das theoretisch 
nahezu 0.80 sein müßte für Zufallsverteilung der Fehler, Man sieht, daß dies 
in hohem Maße erfüllt ist. Die Streuungen in der 3. Spalte der Tab. 1 sind aus 
den Abweichungen der 5-Jahres-Mittel von ihrem Mittelwert („Mittel“ in Tab. 1) 
berechnet; die in der 4. Spalte dagegen sind die Mittel der Streuungen der einzelnen 
Monate. Das Verhältnis beider Streuungen (Str., : Str. in Tab, 1) sollte Vı2= 85 
sein; wie man Sieht, ist es aber geringer, Eine Erklärung soll hier nicht 
gegeben werden, 
Die Wasserstände nehmen im Mittel dieses Jahrfünfts — wie meist — nach 
Osten hin zu. Der Korrelationsfaktor hierfür, 0.73, ist recht hoch, Noch höher 
ist der für die Zunahme der Streuungen nach Osten hin, All dies steht in 
Einklang mit den früheren Ergebnissen. 
Tab. 2 (siehe S, 404) gibt nun die Konstanten des jährlichen Ganges W: 
W = aysin m + bh, cos m + a, sin 2m + b,cos?m +.,. 
= €, COS (M — Pr) 04 608 20 — Pa) «4. 
bis zum vierteljährigen Glied hin; natürlich haben die höheren Glieder keinen 
”) Das Manuskript ist inzwischen veröffentlicht in Heft VILI, S, 260. Sechriftwaltung, 
4, Abgedruckt sind sie auch Früher nicht, wohl aber daraus die mittleren Fehler der a, b, € 
berechnet. was diesmal alco nicht möglich war.
	        
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