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Full text: 69, 1941

390 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1941, 
ist. Es ist nun praktisch, die Einteilung des Registrierpapiers nicht für die Auf- 
zeichnung von R einzurichten, sondern den Faktor von £ im ersten Summanden der 
Formel (13) als Näherungwert H’ von H einzuführen und H‘ aufzeichnen zu lassen: 
He H‘-14+C+K; 
H’ = (B—Ro) A „13.3204. 
{ 
H’ hängt von R linear ab; für H=0 ist R= RR, Wir brauchen R, nur für das 
Korrekturglied C, aber nicht für das Hauptglied H'-f zu bestimmen, was vor- 
teilhaft ist, da ein Bestimmungsfehler von R, nur zu einem Fehler zweiter 
Ordnung für H führt, dr 
Aus dem verlangten Maßstab für H’ ergibt sich das Querschnittsverhältnis qı 
fordern wir beispielsweise für H’= 100 em (R-— Rı)= 3 cm, so folgt ' 
m 
100=3.13,3204- 479, EM 50 
— qı qı 
und © wird gleich — KK; 0.0055 -t. 
Zur Bestimmung von RB, kann zunächst festgestellt werden, wie lang die 
beiden kalibrierten U-Rohrschenkel wenigstens sein müssen, Rechnet man mit 
einem Höchststand des Wassers gleich 9 m, so muß such H’ als Näherungswert 
von H gleich 9 m werden können, Dann steigt das Quecksilber im Meßschenkel 
um 27 em an, während es zugleich im linken um 27 = 40.5 cm fallen muß. 
Die kalibrierten U-Rohrschenkel — zumindest der Meßschenkel — müssen also 
eine Länge von wenigstens 67.5 cm haben und R, größer als 40.5 cm sein. Zur 
genauen Bestimmung von R, ist nämlich auch das im unteren Verbindungsstück 
der beiden U-Rohrschenkel befindliche Quecksilber mit zu berücksichtigen, ds 
es der thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung natürlich auch unterliegt, 
Eine genaue Bestimmung von R, ist durch Auswägen des gesamten im U-Rohr befind- 
lichen Queeksilbers möglich. Das Gewicht durch 13.596 dividiert ergibt das gesamte 
Quecksilbervolumen bei 0°C, Dividieren wir dieses durch die Summe der U-Rohr- 
schenkel-Querschnitte q, + q,, so erhalten wir R,. Wir wollen hier Ro == 42 cm 
annehmen. (Man wird schon allein aus Materialersparnis, aber auch, damit © 
nicht zu groß wird, R,y nicht größer nehmen als unbedingt nötig.) Nun wird 
(15) Coa-— 42 0.005856 = — 0.2314. 
Wir legen ebenso wie für K auch für C eine Tabelle an, in der die Tempe- 
raturbereiche angegeben sind, für WER C = DO 0:85 1.0; 1.5 5 7 em ist: © 
W m zur Vermeidung von Rechnungen bei 
Tabe He 3 Cim Abhängigkeit vont_ ger Benutzung des Druckltuftpagels Vollständig- 
Te | Zugehöriger t. Bereich | keit in der Tabellierung der in der Pegel- 
; m a6" formel (14) außer dem abzulesenden H' auf- 
in | —70.070 bis — 9.770 petenden Größen zu erreichen, muß f noch 
15 8 dargestellt werden. f ist von der Temperatur 
% | 4 des Manometers und der Dichte des Wassers, 
8 N \— x dessen Stand der Pegel messen soll, abhängig. 
Am einfachsten ist eine graphische Darstellung 
mit den beiden unabhängigen Veränderlichen 
als Eingängen (Fig. 2, 8. 391), Die Zeichnung 
ist so angelegt, daß nicht f als Faktor von H' 
unmittelbar zu entnehmen ist, man findet viel- 
mehr, um wieviel Promille man H’ verbessern 
muß {in dieser Weise würde wohl ohnehin von 
den meisten gerechnet werden). Die Darstellung 
von f auf 1°%, genau ist für Höchststände des 
Wassers gleich 10 m ausreichend. , 
Die Bestimmung des Wasserstandes mit dem 
Druckluftpegel erfolgt nun nach Formel (14}. 
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