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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 69 (1941)

Geißler, H.: Der Druckluftpegel. 
Wir setzen (7) in (4) ein und erhalten 
(8) BRD te, AK. 
di Sw 
Da H und K in Formel (8) unabhängig von der Temperatur des Quecksilbers 
im U-Rohr sind. muß dies auch für den ersten Summanden der rechten Seite 
0°C) 
der Formel (8) zutreffen. sg ist aber gleich En Daraus ergibt sich die 
Forderung RR (BR — BY Alta). 
Soll überprüft werden, wie sich hierbei die thermische Ausdehnung des 
Glases des U-Rohres auswirkt, so gehen wir davon aus, daß bei konstantem 
Wasserstand H sich das Manometer von 0° auf t°C erwärmt. Der Volumen- 
ausdehnungskoeffizient des Quecksilbers ist gleich « = 0.000181, der lineare 
Ausdehnungskoeffizient des Glases gleich y = 0.000008. Der lineare Ausdehnungs- 
koeffizient eines in Glas eingeschlossenen Quecksilberfadens ist demnach gleich 
z-—2y=ß= 0.000165. Also gilt zunächst S = S,-(1 +80); R= Bo-(14+80; 
U=U," (1+ß81). Ebenso wie in Formel (8) R—R muß sich aber bei Tempe- 
raturerhöhung von 0° auf t° auch in Formel (4) U auf das (1 + a t)-fache aus- 
dehnen. [Die thermische Glasausdehnung geht in Formel (8) nicht ein, weil 
darin nur das von der Temperatur unabhängige Querschnittsverhältnis der 
beiden U-Rohrschenkel vorkommt]. Es muß also nach der Temperaturzunahme 
von 0° auf t° bei unverändertem Wasserstand H noch ein geringes Ansteigen 
des Quecksilbers im rechten Schenkel um r und ein zugehöriges Absinken im 
linken um 8 erfolgen, so daß die damit verbundene Vergrößerung von U gleich 
P+8=U,- (1+at)— U, (14 8t) wird. Somit gilt 
{9) r+8=U, @—P) et. 
Ferner gilt entsprechend Formel (6) 
(10) 8° =" Q,. 
Aus (9) und (10) ergibt sich 8 
= ” A A 
{1) = U, (@a—ß) C+a 
Wir erhalten demnach 
‚9 
R = Ra Hl % a + 
Als entsprechende Formel für R folgt 
R= Ro (1+ß); 
der zweite Summand fällt weg, da U, gleich Null ist. 
Bilden wir jetzt (R— R), so erhalten wir unter Berücksichtigung von: (7), 
wie erforderlich, RR BR) Aa. 
Wir setzen nun in Formel (8) R = R,-(1+ßt) und 
SQ__. 13.596 _ 1.02 und erhalten 
Bw 1,02 (1 4- at)“ Sr 
a). Ute 1.02 Ira 1.02 -ß% 
12) H=(R— Ra) 13.3204 + LS Bo A 1 13,8294 + DSL . 
02) H= (RR): A A a SE a HK 
In dieser Formel bezeichnen wir den zweiten Summanden, der ebenso wie 
K ein Korrekturglied darstellt, mit C und den von 1 wenig verschiedenen Bruch 
DS A als Korrekturfaktor mit f. In dem Ausdruck für C kann f unbe- 
rücksichtigt bleiben, da C selbst nur klein ist, wie sich nachstehend ergibt. 
Dann erhalten wir die Pegelformel in der Form: 
E= (RAR) A7M „13.324 -£4+C4+K. 
Os BR #1 j39204 pt 
389 
TO 
=
	        
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